Wiesbadens ProAuto will mit Steuerentlastungen und Autofokus die Stadt umkrempeln
Wiesbadens ProAuto will mit Steuerentlastungen und Autofokus die Stadt umkrempeln
Christian Hill, Spitzenkandidat von ProAuto in Wiesbaden, hat im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl einen umfassenden Plan vorgelegt, um die städtische Politik neu auszurichten. Seine Vorschläge zielen auf die Bereiche Verkehr, Wohnen, Verwaltung und Wirtschaftsförderung ab – und das alles ohne Steuererhöhungen oder umstrittene Stadtentwicklungsprojekte.
ProAuto ist eine von 15 Parteien, die um die 81 Sitze im Stadtparlament konkurrieren, doch noch gibt es keine Prognosen, wie viele Mandate die Gruppe erringen könnte. Der Fokus der Partei liegt klar auf autofreundlichen Maßnahmen und dem Abbau von Bürokratie.
Hills Verkehrspolitik setzt darauf, jüngste Veränderungen rückgängig zu machen, die er als 'fehlgeleitet und ideologisch' bezeichnet. Geplant ist die Reaktivierung der Ampel am Pförtner sowie die Wiedereröffnung der Zufahrtsstraße zum Landeshaus. Zudem soll der weitere Abbau von Parkplätzen gestoppt werden, um Staus zu verringern und die Erreichbarkeit für Autofahrer zu verbessern.
Auch der öffentliche Nahverkehr steht auf seiner Agenda. Die Aartalbahn soll zügig reaktiviert, die Ländchesbahn modernisiert werden. Busse und Bahnen müssten pünktlich, sauber und zuverlässig fahren – allerdings ohne das geplante Citybahn-Projekt umzusetzen.
Bei den Wohnkosten setzt Hill auf eine Senkung der Grundsteuer und lehnt 'Wunschsteuern' ab. Zudem schlägt er günstigere Parkgebühren, schnellere Baugenehmigungen und niedrigere Baukosten vor. Sein Ziel: Wohnen in Wiesbaden soll bezahlbarer werden – ohne neue Steuern.
Die Stadtverwaltung steht bei Hill in der Kritik: Sie sei 'überbesetzt und aufgebläht'. Er plant Personalabbau, ein härteres Vorgehen gegen Vetternwirtschaft und eine Reform hin zu einer modernen Dienstleistungsverwaltung. Genehmigungen und öffentliche Leistungen sollen schneller und unkomplizierter werden, Bürokratie abgebaut.
Digitalisierung spielt eine Rolle, doch Hill betont: 'Niemand soll gezwungen werden, online zu gehen.' Alle Services müssten weiterhin persönlich oder auf herkömmlichem Weg verfügbar bleiben. Für Unternehmen will er Wiesbaden attraktiver machen – durch niedrigere Gewerbesteuern, weniger Vorschriften und schnellere Genehmigungsverfahren.
Sicherheit und Sauberkeit sind weitere Schwerpunkte. Hill will die Stadt lebenswerter gestalten, ohne umstrittene Projekte wie Ostfeld und Westfeld voranzutreiben. Falls das Bundeskriminalamt (BKA) umzieht, könnten dessen alte Standorte zu neuen Gewerbegebieten werden und Arbeitsplätze sowie Investitionen anziehen.
Sollten Hills Pläne umgesetzt werden, würde Wiesbaden eine deutliche Kursänderung vollziehen: mehr Autofokus, niedrigere Steuern und eine schlankere Verwaltung – ein Kontrast zur aktuellen Politik. Ob ProAuto mit seinen Forderungen punkten kann, wird die Wahl zeigen. Noch gibt es keine Sitzprognosen für die Partei, doch ihr Programm spricht gezielt Wähler an, die sich über Bürokratie, hohe Kosten und Verkehrseinschränkungen ärgern.
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