Doppelbesetzung in Regionalzügen: Südwestdeutschland testet neue Sicherheitskonzepte gegen Gewaltwelle
Pilotprojekte: Wie die Bahnreise sicherer werden kann - Doppelbesetzung in Regionalzügen: Südwestdeutschland testet neue Sicherheitskonzepte gegen Gewaltwelle
Südwestdeutschland startet Pilotprojekte für mehr Sicherheit in Regionalzügen
In Südwestdeutschland werden derzeit Modellversuche eingeführt, um die Sicherheit im Regionalverkehr zu verbessern. Der Schritt folgt auf einen deutlichen Anstieg körperlicher Angriffe auf Mitarbeiter, wobei die Vorfälle trotz früherer Sicherheitsmaßnahmen weiterhin auf hohem Niveau bleiben. Die Behörden hoffen, dass die Doppelbesetzung auf wichtigen Strecken die Gewalt reduzieren und die Beschäftigten besser schützen wird.
Die Entscheidung kommt nach einem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter im vergangenen Jahr. Seitdem nimmt die Aggression im öffentlichen Nahverkehr weiter zu: Allein 2025 gab es bundesweit über 3.000 Übergriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn. In Hessen stiegen die gemeldeten Angriffe von 204 im Jahr 2023 auf noch höhere Zahlen 2024 – im Durchschnitt kommt es deutschlandweit zu acht Vorfällen pro Tag.
Schon vor diesen Pilotprojekten hatte Baden-Württemberg Deeskalationstrainings für das Personal eingeführt und die Videoüberwachung in S-Bahnen und Regionalzügen ausgebaut. In einigen Bereichen wurden Körperkameras getestet, allerdings mit uneinheitlicher Akzeptanz. Verkehrsverbünde wie der NVV finanzierten zusätzlich Sicherheitskräfte, um die Zugteams zu unterstützen.
Nun werden in neuen Testläufen auf ausgewählten Strecken zwei Mitarbeiter gemeinsam im Einsatz sein. Die SWEG setzt die Doppelbesetzung auf der Europabahn, der Brenzbahn und der Donaubahn bis Ende 2026 um. Arverio erprobt ein ähnliches Modell auf der Filstalbahn, wo während der Stoßzeiten ein Zugbegleiter mit einem Sicherheitsmitarbeiter zusammenarbeitet. Der Pilotversuch von DB Regio auf der Schwarzwaldbahn und in Regional-Express-Zügen startet im März.
Die Landesregierung hatte bereits im vergangenen Jahr begonnen, das Sicherheitspersonal aufzustocken. Nun sollen die Pilotprojekte ausgewertet werden, um langfristige Strategien zu entwickeln. Weitere Maßnahmen werden in den kommenden Wochen erwartet.
Ziel der Modellversuche ist es, die Gewalt gegen Zugpersonal einzudämmen, die trotz bisheriger Bemühungen hartnäckig hoch bleibt. Sollte sich das Konzept der Doppelbesetzung bewähren, könnte es auf besonders gefährdeten Strecken dauerhaft eingeführt werden. Die Behörden werden die Ergebnisse auswerten, um über nächste Schritte zur Verbesserung der Sicherheit im gesamten Netz zu entscheiden.
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