Hessen warnt vor Kollaps der Apotheken durch Kostenlast und unfaire Konkurrenz
Hessen warnt vor Kollaps der Apotheken durch Kostenlast und unfaire Konkurrenz
Hochrangiges Treffen im Noweda-Verteilzentrum in Hessen
Diese Woche fand im Noweda-Verteilzentrum in Hessen ein hochrangiges Gespräch statt. Staatssekretärin Dr. Sonja Optendrenk vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration traf sich mit Vorstandsvorsitzendem Dr. Michael Kuck, um über die wachsenden Belastungen für Apotheken und Großhändler zu sprechen. Im Mittelpunkt standen die finanzielle Stabilität, regulatorische Hürden und die Zukunft der lokalen Gesundheitsversorgung.
Optendrenk betonte die unverzichtbare Rolle der Apotheken im deutschen Gesundheitssystem. Sie bezeichnete sie als entscheidende erste Anlaufstelle, insbesondere in ländlichen Regionen, wo sie Beratung leisten, die Arzneimittelsicherheit gewährleisten und Patienten begleiten. Ohne angemessene Vergütung, warnte sie, sei ihr wirtschaftliches Überleben gefährdet – besonders angesichts steigender Kosten.
Die Staatssekretärin kritisierte das aktuelle Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG), das sowohl von Apotheken als auch von Bundesländern wie Hessen abgelehnt wird. Sie lehnte Vorschläge für "Apotheken ohne Apotheker" ab und forderte eine bessere Bezahlung, die den tatsächlichen Wert der Branche widerspiegelt.
Kuck unterstützte diese Bedenken und verwies auf die zusätzlichen Leistungen, die Apotheken mittlerweile anbieten – etwa Impfungen, Diagnostik und medizinische Hilfsmittelversorgung. Diese Dienstleistungen, so sein Argument, schaffen echten Mehrwert für Patienten, gehen aber mit höheren betrieblichen Anforderungen einher. Er betonte, dass Apotheken und Großhändler bereits strengeren Auflagen unterlägen als Versandapotheken und Drogerien, ohne jedoch finanzielle Entlastung zu erhalten.
In den vergangenen fünf Jahren wurden die Vorschriften für Versandapotheken deutlich verschärft. Strengere Transportgesetze – wie die AMGV von 2023 – verlangen nun temperaturgeführte Logistik (2–8 °C für Kühlketten) und zugelassene Transportpartner. Diese Regelungen haben die Compliance-Kosten erhöht und zu einer Marktkonzentration geführt. Lokale Apotheken sind jedoch von solchen Transportpflichten ausgenommen, was zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen führt.
Beide waren sich einig, dass dringend gehandelt werden muss. Kuck forderte eine Erhöhung der festen Apothekengebühr sowie planbarere wirtschaftliche Rahmenbedingungen, um die Zukunft der Branche zu sichern.
Das Treffen unterstrich die finanzielle und regulatorische Belastung der Apotheken in ganz Deutschland. Da Hessen im Bundesrat auf Reformen drängt, rückt nun in den Fokus, ob angepasste Vergütungsmodelle und fairere Wettbewerbsregeln umgesetzt werden. Ohne Veränderungen könnte die Stabilität der lokalen Gesundheitsversorgung – besonders in unterversorgten Gebieten – weiter gefährdet sein.
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