Daniela Cavallo kämpft um ihre Wiederwahl als VW-Betriebsratschefin in Wolfsburg
Die mächtigste Frau bei Volkswagen: Wer ist Daniela Cavallo? - Daniela Cavallo kämpft um ihre Wiederwahl als VW-Betriebsratschefin in Wolfsburg
Daniela Cavallo bewirbt sich heute um ihre Wiederwahl als Vorsitzende des Betriebsrats von Volkswagen am Standort Wolfsburg. Mehr als 60.000 Beschäftigte sind aufgerufen, an einer Wahl teilzunehmen, die mit großer Spannung verfolgt wird. Ihre Führung in den vergangenen fünf Jahren hat sowohl Lob als auch Kritik hervorgerufen.
Seit 2019 steht Cavallo an der Spitze des Betriebsrats und hat in dieser Zeit Krisen wie die Pandemie, wirtschaftliche Abschwünge und das Ende der Beschäftigungsgarantien im Jahr 2024 bewältigt. Gleichzeitig sah sie sich mit Kritik an einem Umstrukturierungsplan konfrontiert, der bis 2030 den Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen in Deutschland vorsieht. Kritiker werfen ihr und der IG Metall vor, in den Verhandlungen zu viele Zugeständnisse gemacht zu haben.
Zusätzliche Spannungen gibt es um die Zukunft des Golf-Modells. Einige befürchten, dass Wolfsburg den Kultwagen bis 2027 verlieren könnte, was die ohnehin angespannte Stimmung weiter verschärfen würde. Dennoch bleibt Cavallo eine prägende Figur in der Stadt, in der sie aufgewachsen ist. Als Anhängerin des VfL Wolfsburg sitzt sie sogar im Aufsichtsrat des Fußballclubs.
Ihre Karriere gilt als Erfolgsgeschichte der Integration. Als Frau mit Migrationshintergrund hat sie es in einem der größten deutschen Unternehmen an die Spitze geschafft. Politische Unterstützer wie Olaf Lies, der sozialdemokratische Ministerpräsident Niedersachsens, stehen hinter ihr. Er bezeichnet sie als entschlossene Führungspersönlichkeit, die sich mit Fachwissen und Überzeugung für die Belegschaft einsetzt. Auch Christiane Benner, die Chefin der IG Metall, lobt ihren strategischen Fokus auf den Erhalt von Arbeitsplätzen.
Der Betriebsrat selbst war in den vergangenen Jahren von Instabilität geprägt. Zwischen 2021 und 2026 wurden 12 der 67 Sitze durch Nachwahlen neu besetzt. Die Gründe dafür waren vielfältig: Korruptionsvorwürfe (drei Sitze 2022), Beförderungen in Führungspositionen (vier Sitze 2023), Entlassungen (drei Sitze 2024) und gesundheitsbedingte Abgänge (zwei Sitze 2025). Jede Vakanz führte noch im selben Jahr zu einer Neuwahl.
Die heutige Wahl wird entscheiden, ob Cavallo weiterhin die Personalpolitik von Volkswagen prägen wird. Eine Wiederwahl käme zu einem kritischen Zeitpunkt, in dem Stellenabbau und Modellwechsel bevorstehen. Das Ergebnis wird zeigen, wie die Belegschaft ihre bisherige Bewältigung der Herausforderungen am Standort bewertet.
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