iBlali bricht mit dem Druck – warum dieser Content Creator jetzt alles anders macht

Conrad Pechel
Conrad Pechel
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Ein altes Buch mit einer Zeichnung eines Mannes in einem langen Gewand, der entschlossen vor einem Wasserfall steht, mit sichtbarem Text auf der Seite.Conrad Pechel

iBlali bricht mit dem Druck – warum dieser Content Creator jetzt alles anders macht

Viktor 'iBlali' Roth, ein bekannter deutscher Content Creator und Twitch-Streamer, ändert nach Jahren der Content-Produktion seinen Kurs. Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der er mit Erschöpfung kämpft – ausgelöst durch den unerbittlichen Druck, virale Videos zu erstellen und einen strengen Streaming-Plan einzuhalten. Sein Schritt spiegelt einen wachsenden Trend unter langjährigen Creators wider, die mit ähnlichen Belastungen zu kämpfen haben.

Jahre lang baute iBlali seine Karriere auf energiegeladenen Streams und YouTube-Videos auf, die darauf ausgelegt waren, viral zu gehen. Doch der ständige Leistungsdruck auf beiden Plattformen hat ihn ausgelaugt und die Freude an dem genommen, was einst seine Leidenschaft war. Nun plant er, sich vom Trend-Jagen zurückzuziehen und stattdessen Spiele zu spielen, die ihm wirklich Spaß machen.

Sein neuer Ansatz sieht vor, die Inhalte auf zwei Kanäle aufzuteilen: Auf 'iBlali' wird es weiterhin Gaming-Streams geben, während 'VIK' langformatige Video-Essays präsentieren soll. Diese Umstellung könnte jedoch seine Einnahmen schmälern, weshalb er nach alternativen Einkommensquellen sucht – etwa durch Markenkooperationen und ein Nebenprojekt im Schmuckhandel.

Mit diesem Problem steht er nicht allein da. Ein weiterer deutscher Creator, Rewinside, kündigte kürzlich nach über einem Jahrzehnt in der Branche eine Pause an – ebenfalls mit Verweis auf Burnout. Die Fälle zeigen die Herausforderungen auf, vor denen Vollzeit-Content-Creator stehen, die oft lange Arbeitszeiten ohne klassische Arbeitnehmerschutzrechte bewältigen müssen.

iBlalis Schritt ist ein bewusster Versuch, in einer Branche mit hoher Fluktuation nachhaltiger zu arbeiten. Indem er die Freude am Erstellen wieder in den Vordergrund stellt und seine Einnahmequellen diversifiziert, will er weiter Content produzieren, ohne seine Gesundheit zu opfern. Die Veränderung unterstreicht zudem die größeren Sorgen um die psychische Gesundheit digitaler Creator, die mit dem ständigen Druck konfrontiert sind, immer neue Inhalte liefern zu müssen.

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