Porsches Gewinn bricht 2025 um 91 Prozent ein – trotz Verbrenner-Wette und China-Krise

Hans-Jürgen Zirme
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Ein schwarzer Porsche 911 Carrera 4S fährt auf einer Straße neben einem Gewässer, mit Leuchtpfählen an den Seiten, Booten auf dem Wasser, Gebäuden, Bäumen, einem Hügel und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.Hans-Jürgen Zirme

Porsches Gewinn bricht 2025 um 91 Prozent ein – trotz Verbrenner-Wette und China-Krise

Porsches Gewinne schmolzen 2025 fast vollständig dahing – nach milliardenschweren Investitionen in die Verlängerung der Verbrennerproduktion. Gleichzeitig belasteten sinkende Absatzzahlen in China, höhere US-Zölle und die langsamer als erwartet voranschreitende Wende zur E-Mobilität den Sportwagenhersteller. Am Ende des Jahres blieb kaum noch Gewinn übrig.

Der Sportwagensektor hat sich in den vergangenen fünf Jahren radikal gewandelt. 2021 entfielen noch etwa 85 Prozent des Marktsegments auf Modelle mit Verbrennungsmotor – doch bis 2025 sank dieser Anteil auf 55 Prozent. Elektrische und hybride Konkurrenten von Marken wie Ferrari oder Rimac haben deutlich aufgeholt, auch wenn die Nachfrage nach klassischen Antrieben vor allem in den USA, China und dem Nahen Osten weiterhin am höchsten bleibt.

Porsche hatte massiv auf die Weiterführung der Verbrennerfertigung gesetzt, doch die Kosten explodierten in die Milliarden. Zusammen mit schwächeren Verkäufen und Handelsbarrieren brach der Nettogewinn um 91,4 Prozent ein – auf magere 310 Millionen Euro. Da viele Käufer weiterhin benzinetriebene Fahrzeuge bevorzugen, setzte das Unternehmen noch stärker auf konventionelle Modelle.

Für 2026 rechnet Porsche mit einem weiteren Rückgang der Absatzzahlen, prognostiziert aber eine Erholung der Profitabilität. Die Marge soll bereits im kommenden Jahr wieder über fünf Prozent liegen.

Die finanzielle Belastung durch die Verlängerung der Verbrennerproduktion ließ Porsches Gewinne 2025 auf ein Minimum schrumpfen. Während die Elektromobilität an Fahrt aufnimmt, bleibt die Nachfrage nach klassischen Antrieben bestehen – die Marke muss nun beide Technologien unter einen Hut bringen. Trotz eines erwarteten Absatzrückgangs wird für 2026 wieder ein Anstieg der Erträge prognostiziert.

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