Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo: Müll in Pinguin- und Eisbärenbecken geworfen
Conrad PechelMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Karlsruher Zoo: Müll in Pinguin- und Eisbärenbecken geworfen
Unbekannte dringen in Karlsruher Zoo ein und verwüsten Tiergehege
In der Nacht haben Vandalen den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe gestürmt und Müll in mehrere Tiergehege geworfen. Mitarbeiter entdeckten am Morgen Eiscreme, die an das Affenhaus geschmiert worden war, sowie Holzbesteck in den Anlagen. Die Tat hat die Zoobeschäftigten sowohl fassungslos als auch wütend zurückgelassen.
Der Vorfall ereignete sich irgendwann vor Samstagmorgen. Unbekannte Täter hatten es insbesondere auf die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären abgesehen. Zerrissene Schilder, Einwegbesteck, Plastikflaschen und anderer Abfall wurden in den Becken verstreut vorgefunden.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, bisher jedoch keine Spur. Die Beamten werten derzeit Überwachungsaufnahmen aus, um zu klären, wie die Täter in den Zoo gelangt sind. Zudem rufen sie Zeugen auf, die in der Nähe verdächtige Aktivitäten beobachtet haben könnten, sich zu melden.
Zooangestellte warnen, dass Tiere den Müll verschluckt oder unsichtbare Verletzungen davongetragen haben könnten. Sichtbare Schäden könnten jedoch erst in einigen Tagen erkennbar werden.
Der Zoo prüft nun mögliche Folgen für die Tiere, während die Polizei weiter nach den Verantwortlichen fahndet. Die Behörden bitten alle, die Hinweise auf den Einbruch haben, sich umgehend bei ihnen zu melden. Das volle Ausmaß der Schäden ist noch unklar, da die Ermittlungen andauern.