Tourismusforum im Landkreis Neuwied plant nachhaltige Zukunft für die Region
Diethelm WeißTourismusforum im Landkreis Neuwied plant nachhaltige Zukunft für die Region
Landkreis Neuwied setzt mit drittem Tourismusforum auf Stärkung des regionalen Fremdenverkehrs
Rund 40 Vertreter aus der Region trafen sich im Haus Niedermühlen bei Asbach, um im Rahmen des dritten Tourismusforums des Landkreises Neuwied zukünftige Projekte und Fördermöglichkeiten zu diskutieren. Die Veranstaltung unterstrich die enge Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und Akteuren der Tourismusbranche.
Landrat Achim Hallerbach und Michael Christ, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, eröffneten die Runde mit einer Begrüßung der Teilnehmer. Beide betonten die Notwendigkeit klarer und realistischer Ziele, um die touristische Infrastruktur in der Region nachhaltig zu verbessern.
Im Mittelpunkt des Forums standen Förderoptionen für die LEADER-Regionen "Raiffeisenland" und "Rhein-Ahr" sowie die Initiative "Wir Westerwälder". Konkrete Angaben zu möglichen finanziellen Beiträgen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WfG) für diese Vorhaben blieben jedoch aus – ein Jahr nach dem Start der Dialogplattform.
Thomas Wagner, Vorsitzender des Trägervereins Haus Niedermühlen, berichtete über die Entwicklung des Ortes zu einem modernen Seminar- und Veranstaltungszentrum. Simone Werning, die Leiterin des Hauses, rundete den regionalen Ansatz des Forums mit lokalen Köstlichkeiten ab und setzte damit ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Regionalität.
Nach den Fachgesprächen teilten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen: Eine besuchte das Haus Niedermühlen im Rahmen einer Führung, die andere unternahm einen Spaziergang zur nahegelegenen Wallfahrtskapelle. Zudem bot ein Marktplatz der Ideen Gelegenheiten, touristische Angebote zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.
Für die nächste Veranstaltung im Herbst steht bereits das Thema fest: Dann geht es um den Naturpark Rhein-Westerwald und das Projekt "Naturgenuss-Partner". Das Tourismusforum bleibt damit eine wichtige Plattform, auf der lokale Entscheidungsträger und Unternehmen gemeinsam die Zukunft des Fremdenverkehrs in der Region gestalten.
Die Organisatoren wollen die angestoßenen Diskussionen vertiefen – mit Fokus auf naturbezogenen Tourismus und regionale Partnerschaften. In den kommenden Monaten sollen aus den Ideen konkrete Projekte entstehen.






