20.000 Euro für Mentoring-Projekt gegen Pandemie-Folgen im Landkreis Neuwied
Hans-Jürgen Zirme20.000 Euro für Mentoring-Projekt gegen Pandemie-Folgen im Landkreis Neuwied
20.000 Euro von der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz für Mentoring-Projekt im Landkreis Neuwied
Ein Fördergeld in Höhe von 20.000 Euro der LOTTO-Stiftung Rheinland-Pfalz ermöglicht die Erweiterung eines Mentoring-Programms für Grundschulkinder im Landkreis Neuwied. Die Mittel zielen darauf ab, die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie für junge Schülerinnen und Schüler zu mildern – mit besonderem Fokus auf soziale und emotionale Stabilisierung sowie schulische Förderung.
Die Initiative «Kein Kind zurücklassen» bietet benachteiligten Kindern individuelle Betreuung durch ehrenamtliche Mentor:innen. Wöchentlich engagieren sich 44 geschulte Freiwillige in 23 Schulen der Region und widmen jeweils zwei Stunden Zeit für den Aufbau von Vertrauensverhältnissen. Im Mittelpunkt steht die Stärkung sozialer Kompetenzen und kognitiver Fähigkeiten.
Das Fördergeld fließt in Workshops für die Mentor:innen, die sich mit Themen wie sozialer Isolation, Ängsten und Verhaltensauffälligkeiten befassen. Die Schulungen sollen den Ehrenamtlichen gezielte Methoden an die Hand geben, um Kinder zu unterstützen, die noch unter den pandemiebedingten Belastungen leiden. Langfristiges Ziel des Projekts ist es, Chancengleichheit im Bildungssystem unabhängig von der Herkunft der Schüler:innen zu schaffen.
Der Landkreis Neuwied kooperiert für die Umsetzung eng mit der LOTTO-Stiftung und unterstreicht damit deren Rolle als wichtiger Förderer von Bildungsgerechtigkeit in der Region. Die 20.000 Euro kommen direkt der Ausbildung der Mentor:innen und den schulischen Betreuungsangeboten zugute. Mit bereits 44 aktiven Mentor:innen wächst die Initiative weiter und leistet gezielte Hilfe für Kinder, die mit den Nachwirkungen der Pandemie kämpfen. Die Schulen im Landkreis nutzen die zusätzlichen Ressourcen, um Lücken in Lernfortschritten und emotionalem Wohlbefinden zu schließen.






