17 March 2026, 02:12

Theo Müller fordert CDU-AfD-Bündnis nach knapper Landtagswahl in Baden-Württemberg

Karte von Deutschland mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, um die Ergebnisse der Wahl von 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Müller-Chef ermutigt CDU zu Koalition mit AfD - Theo Müller fordert CDU-AfD-Bündnis nach knapper Landtagswahl in Baden-Württemberg

Theo Müller, Gründer des Müller-Milchimperiums, hat sich zur Regierungsbildung in Baden-Württemberg nach der Landtagswahl 2026 geäußert. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Grünen und die CDU ihre Koalition fortsetzen wollen – trotz eines knappen Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen den beiden Parteien.

Bei der Wahl erreichten die Grünen 30,2 Prozent der Stimmen und lagen damit knapp vor der CDU mit 29,7 Prozent. Die AfD folgte mit 18,8 Prozent auf Platz drei, während die SPD mit 5,5 Prozent gerade noch die Fünf-Prozent-Hürde übersprang. Da Grün-Schwarz keine Mehrheit erringen konnte (77 statt der benötigten 78 Sitze), einigten sich Grünen und CDU darauf, ihre seit 2016 bestehende Koalition fortzusetzen.

Müller kritisierte die Haltung der CDU und warf ihr vor, sich nicht mit der "zweiten Geige" gegenüber Cem Özdemir von den Grünen zufriedengeben zu sollen. Stattdessen schlug er ein schwarz-blaues Bündnis aus CDU und AfD vor. Der Milliardär lobte zudem den AfD-Spitzenkandidaten im Land, Markus Frohnmaier.

Es ist nicht das erste Mal, dass Müller öffentlich seine Unterstützung für die AfD zeigt. Bereits zuvor hatte er sich mit der Parteico-Vorsitzenden Alice Weidel getroffen, die er als "eine Freundin" bezeichnete.

Die Grünen und die CDU werden Baden-Württemberg nun für eine weitere Legislaturperiode gemeinsam regieren. Müllers Aussagen unterstreichen die anhaltenden Debatten über mögliche Bündnisse – insbesondere zwischen CDU und AfD. Seine Position spiegelt die größeren Diskussionen über die politische Ausrichtung des Landes wider.

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