Solinger Initiative kämpft um Rettung der bedrohten Eishalle vor Schließung
Diethelm WeißSolinger Initiative kämpft um Rettung der bedrohten Eishalle vor Schließung
Eine lokale Wählerinitiative in Solingen drängt die Stadt zu entschlosseneren Maßnahmen zum Erhalt ihrer Eishalle. Die Gruppe SG zukunft. hat einen offiziellen Antrag an den Stadtrat eingereicht, in dem sie einen dauerhaften Schutz für die Einrichtung fordert. Ohne klarere Aufsicht und bessere Zusammenarbeit bleibe die Zukunft der Halle laut der Initiative ungewiss.
Die Eishalle ist ein zentraler Treffpunkt in Solingen und dient als Austragungsort für Vereins- und Schulsport, Freizeitaktivitäten sowie Familienausflüge. Eine mögliche Schließung würde nicht nur Nachwuchsförderprogramme gefährden, sondern auch die Attraktivität der Stadt als Wohnort mindern.
SG zukunft. kritisiert, dass frühere Diskussionen keine nachhaltigen Lösungen gebracht hätten. Die Gruppe verweist auf strukturelle Mängel beim unabhängigen Betreiber der Halle, die es der Stadtverwaltung und dem Sportausschuss erschweren, an wichtige Informationen zu gelangen. Paul Gerd Rössling, Mitglied des Vereins, betont, dass der Betreiber zunächst mehr Transparenz zeigen müsse, bevor die Stadt Unterstützung in Betracht ziehen könne.
Der Antrag fordert regelmäßige, detaillierte Berichte, um politische Gremien auf dem Laufenden zu halten und bei Problemen schnell eingreifen zu können. Zudem schlägt die Initiative eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid vor, um den langfristigen Betrieb der Eishalle zu sichern. Ohne baldige Klarheit über die aktuelle Situation befürchtet die Gruppe, dass die Stadt gezwungenermaßen in letzte Rettungsversuche für den Erhalt der Einrichtung geraten könnte.
Der Vorschlag enthält klare Forderungen: mehr Transparenz, eine intensivere kommunale Zusammenarbeit und konkrete Schritte zum Schutz der Eishalle. Bei einer Annahme zielen die Maßnahmen darauf ab, Einschnitte im Angebot zu verhindern und die Halle als festen Bestandteil des Solinger Gemeinschaftslebens zu erhalten.






