13 April 2026, 12:13

Massive Verstöße bei Bus-Kontrollen in Weil am Rhein aufgedeckt

Das Innere eines Busses mit gelb-schwarzem Absperrband, Sitzen, Stangen, Glasfenstern und sichtbaren Bäumen, Gebäuden und Himmel draußen.

Massive Verstöße bei Bus-Kontrollen in Weil am Rhein aufgedeckt

Zoll und Verkehrspolizei führen Bus-Kontrollen in Weil am Rhein durch

Am 22. März 2026 haben Zollbeamte und die Verkehrspolizei in Weil am Rhein gezielte Bus-Kontrollen durchgeführt. Zwischen 13 und 18 Uhr wurden insgesamt 17 Fahrzeuge überprüft – dabei kamen weitverbreitete Verstöße ans Licht.

Im Fokus standen sowohl Reise- als auch Linienbusse. Von den 17 kontrollierten Bussen waren 15 als Gelegenheitsverkehr unterwegs, die übrigen zwei als Linienverkehr. Die Beamten prüften insbesondere die Einhaltung von EU-Vorschriften, darunter vorgeschriebene Ruhezeiten und Dokumentationspflichten.

In etwa 85 Prozent der überprüften Fahrzeuge wurden Verstöße festgestellt. Viele Busse verfügten nicht über vollständige oder korrekte EU-Fahrtennachweise. Zudem wurden bei den Kontrollen Verstöße gegen die Ruhezeitregelungen dokumentiert.

Ein Bus fiel durch besonders schwere Mängel auf: Sein Tachograph war abgelaufen, und die Windschutzscheibe war beschädigt. Das betreibende Unternehmen musste dafür umgehend ein Bußgeld zahlen.

Die Behörden kündigten an, dass ähnliche Kontrollen im Laufe des Jahres fortgesetzt werden. Weitere Überprüfungen im gewerblichen Personentransport sind bereits geplant.

Kontrollen offenbaren erhebliche Defizite bei Busunternehmen

Die Aktion in Weil am Rhein zeigte deutliche Lücken bei der Einhaltung von Vorschriften durch Busbetreiber. Mit verhängten Strafen und weiteren geplanten Kontrollen verschärfen die Aufsichtsbehörden ihre Überwachung. Die Ergebnisse deuten auf anhaltende Herausforderungen hin, die brancheneinheitlichen Standards durchzusetzen.

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