02 April 2026, 18:14

Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Tuning und Raserdelikte vor

Polizeiauto fährt eine Rennstrecke entlang, umgeben von Gras auf beiden Seiten, Menschen und Zelte sind im Hintergrund zu sehen.

Baden-Württemberg geht hart gegen illegales Tuning und Raserdelikte vor

Polizei in Baden-Württemberg verstärkt Kontrollen gegen illegales Autotuning und gefährliche Raserdelikte

Ab Karfreitag, dem 3. April 2026, verschärft die Polizei in Baden-Württemberg ihre Präsenz, um gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten vorzugehen. Im Fokus stehen dabei bekannte Treffpunkte von Tuning-Fans. Damit beteiligt sich das Land bereits zum fünften Mal in Folge an einer bundesweiten Aktion gegen rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr.

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Ziel der Maßnahme ist es, illegale Straßenrennen, unsichere Fahrzeugumbauten und lebensgefährliche Fahrmanöver zu unterbinden. Beamte werden gezielt Schwerpunkte ansteuern, an denen sich Tuning-Enthusiasten und Raser regelmäßig versammeln. Der Einsatz folgt auf eine Reihe tödlicher Unfälle, die in ganz Deutschland mit illegalen Rennen in Verbindung gebracht werden.

Allein im Jahr 2025 kontrollierte die Polizei bei ähnlichen Aktionen über 19.000 Fahrzeuge. Dabei wurden tausende Verstöße festgestellt, mehr als 1.400 Autos wurden sichergestellt. Die Behörden kündigten an, die Kontrollen noch konsequenter durchzuführen – mit häufigeren und intensiveren Streifen.

Seit 2021 nehmen 14 der 16 Bundesländer an der bundesweiten Kampagne teil. Nur Bremen und Mecklenburg-Vorpommern beteiligen sich nicht. Die Initiative spiegelt die wachsende Sorge über die Gefahren wider, die von manipulierten Fahrzeugen und leichtsinnigem Fahrverhalten ausgehen.

Die aktuelle Offensive knüpft an jahrelange Maßnahmen gegen die sogenannte Poser-Szene an. Durch verschärfte Kontrollen sollen illegale Umbauten und riskante Fahrweisen eingedämmt werden. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Zahl der Todesopfer durch illegale Rennen zu verringern.

Quelle