Adidas setzt auf Direktvertrieb und wächst kräftig bis 2024
Adidas verzeichnet starkes Wachstum im Direktvertrieb an Endkunden
In den vergangenen fünf Jahren hat Adidas ein kräftiges Wachstum bei den Direktverkäufen an Endkunden gemeldet. Der Jahresumsatz des Unternehmens stieg bis 2024 auf 23,4 Milliarden US-Dollar, wobei Schuhe nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle bleiben. Eine strategische Neuausrichtung im Vertrieb hat seit 2019 zu einem deutlichen Anstieg der Online- und Ladenkäufe geführt.
2024 erzielte Adidas einen Gesamtumsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil steuerte der Schuhbereich mit rund 12,8 Milliarden US-Dollar bei – das entspricht etwa 54,7 % der Unternehmensumsätze. An zweiter Stelle folgte Bekleidung mit 8,9 Milliarden US-Dollar (38,0 %), während Accessoires und Ausrüstung die verbleibenden 7,3 % ausmachten.
Die Umsätze des Konzerns variieren je nach Region. Europa bleibt mit einem Anteil von 35–38 % der größte Markt, gefolgt von Nordamerika mit 25–28 %. Die Region Asien-Pazifik trägt 20–22 % zum Gesamtumsatz bei.
Besonders dynamisch entwickelt sich der Direktvertrieb an Endkunden: 2019 machten diese Verkäufe noch 28 % des Umsatzes aus, bis 2024 stieg dieser Anteil auf 42 % – ein klarer Trend hin zu Online- und stationärem Handel.
Adidas baut seine Direktvertriebskanäle weiter aus und hält gleichzeitig stabile Erlöse in den Bereichen Schuhe und Bekleidung. Die regionale Performance unterstreicht Europas Position als wichtigster Absatzmarkt, während Nordamerika und der asiatisch-pazifische Raum kontinuierlich zum Wachstum beitragen. Die Zahlen spiegeln die anhaltenden Veränderungen im Kaufverhalten der Adidas-Kunden wider.






