Wolfenbüttel plant neuen Wasserspielbereich für Kleinkinder im Okeraue-Freibad
Conrad PechelWolfenbüttel plant neuen Wasserspielbereich für Kleinkinder im Okeraue-Freibad
Pläne für Erweiterung des Okeraue-Freibads in Wolfenbüttel: Neuer Wasserspielbereich für Kleinkinder
In Wolfenbüttel laufen aktuell Vorbereitungen, das kommunale Okeraue-Freibad um einen Wasserspielbereich speziell für kleine Kinder zu erweitern. Bisher fehlen im Außenbereich des Bades dedizierte Angebote für Kleinkinder und Babys – eine Lücke, die mit einer modernen Aufwertung geschlossen werden soll. Die Stadtverwaltung prüft nun Möglichkeiten, Elemente wie Planschbecken und eine Wasserspielanlage einzurichten.
Der Vorschlag für den neuen Spielbereich zielt darauf ab, das Freizeitangebot für jüngere Besucher zu verbessern. Derzeit gibt es im Außenbereich keine separaten Zonen für Babys oder Kleinkinder, was Familien nur begrenzte Nutzungsmöglichkeiten lässt.
Ein detailliertes Konzept soll von der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Stadtbetriebe Wolfenbüttel GmbH erarbeitet werden. Geplant sind unter anderem Kinder- und Baby-Planschbecken, eine Wasserspielzone sowie eine Sprühnebelanlage. Die großzügige Außenfläche des Bades bietet ausreichend Platz für diese Ergänzungen.
Die finanziellen Rahmenbedingungen des Projekts sind noch offen. Die voraussichtlichen Kosten werden im Zuge der Konzeptentwicklung kalkuliert. Gleichzeitig sollen mögliche Förderquellen geprüft werden – etwa aus Programmen zur Klimafolgenanpassung, Familienförderung oder der Freizeitinfrastruktur.
Der Entwurf wird zunächst im Ausschuss für Sport und Freizeit am 18. Mai beraten. Anschließend befassen sich der Jugend- und Sozialausschuss sowie der Wirtschafts- und Finanzausschuss mit den Plänen. Die endgültige Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss, der am 8. Juni tagt.
Falls das Vorhaben genehmigt wird, würde der neue Wasserspielbereich eine langjährige Nachfrage im Okeraue-Freibad decken. Ob die Pläne umgesetzt werden, hängt von den Ausschussberatungen und der Klärung der Finanzierung ab. Die Weichen stellt der Verwaltungsausschuss Anfang Juni.






