Weil am Rhein baut nachhaltige Holzerweiterung für Gemeinschaftsschule
Conrad PechelWeil am Rhein baut nachhaltige Holzerweiterung für Gemeinschaftsschule
In Weil am Rhein hat der Bau einer neuen Holzerweiterung für die Gemeinschaftsschule begonnen. Für das Projekt wird nachhaltiges Holz aus Süddeutschland und Österreich verwendet. Laut Angaben der Verantwortlichen wird das Gebäude im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen etwa 50 Prozent weniger CO₂-Emissionen verursachen.
Die Erweiterung schafft rund 1.200 Quadratmeter zusätzlichen Raum, darunter 14 Klassenzimmer und weitere Einrichtungen. Das Gebäude ist als energieeffiziente Low-Tech-Konstruktion konzipiert und erfüllt den deutschen KfW-55-Effizienzstandard. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme und Solaranlagen.
Vorgefertigte Holzelemente werden vor Ort montiert, um die Bauzeit zu verkürzen. Dieser hybride Ansatz kam bereits bei anderen Schulprojekten in Deutschland zum Einsatz, etwa am Martin-Behaim-Gymnasium in Nürnberg oder an neun modularen Grundschulen in Berlin. Ähnliche Vorhaben in Potsdam, Gießen, Bützow und Unterföhring unterstreichen den wachsenden Trend zu nachhaltigen Schulbauten.
Die nächste Bauphase beginnt am Dienstag, dem 31. März 2026. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für den Sommer 2027 geplant, wobei die geschätzten Kosten für den Holzbau bei 1,8 Millionen Euro liegen.
Nach Abschluss wird die Erweiterung moderne Lernräume bieten und gleichzeitig die Umweltbelastung deutlich reduzieren. Die Verwendung von regionalem Holz und erneuerbaren Energien steht im Einklang mit den allgemeinen Bestrebungen, die emissionsbedingten Belastungen im Bausektor zu verringern. Das Projekt reiht sich ein in eine Reihe ähnlicher nachhaltiger Schulbauten, die in den letzten Jahren in ganz Deutschland entstanden sind.






