Wärmepumpen und Erneuerbare dominieren den Heizungsmarkt bei Neubauten
Francesco SchenkWärmepumpen und Erneuerbare dominieren den Heizungsmarkt bei Neubauten
Heizungstrends in Deutschland verändern sich rasant
In Bestandsgebäuden dominiert nach wie vor Erdgas, doch bei Neubauten setzen immer mehr Haushalte auf erneuerbare Energien und Wärmepumpen.
2022 wurden noch 53,9 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland mit Erdgas beheizt. Doch bereits 2025 griffen nur noch 10,5 Prozent der neu gebauten Häuser darauf als primäre Wärmequelle zurück. Gleichzeitig nutzten 73,6 Prozent der Neubauten Wärmepumpen – ein Anstieg gegenüber 69,4 Prozent im Vorjahr.
Die Beliebtheit von Wärmepumpen variiert je nach Gebäudetyp: In neuen Einfamilienhäusern kommen sie in 77,9 Prozent der Fälle zum Einsatz, bei Zweifamilienhäusern sind es 78,4 Prozent. In Mehrfamilienhäusern liegt der Anteil mit 52,7 Prozent etwas niedriger, bleibt aber beträchtlich.
Auch erneuerbare Energien gewinnen an Fahrt. 2025 setzten 78,2 Prozent der Neubauten auf sie als Hauptheizquelle. Bei den in diesem Jahr genehmigten Bauvorhaben planten sogar 87,0 Prozent, auf Erneuerbare zu setzen. Erdgas hingegen spielt mit nur 2,2 Prozent bei neuen Projekten kaum noch eine Rolle.
Der Wandel weg von fossilen Brennstoffen zeigt sich besonders deutlich im Neubausektor. Zwar nutzen derzeit erst 10,2 Prozent des gesamten Wohnungsbestands in Deutschland erneuerbare Heizsysteme – doch die Daten belegen einen klaren Trend hin zu sauberer Energie in künftigen Bauprojekten.






