25 April 2026, 06:20

Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten

Plakat, das Berlin, Deutschland, mit einer Statue, Gebäuden, einem Turm, Menschen, Fahrzeugen auf einer Straße und einer Brücke sowie Text, der Stadtinformationen bereitstellt, bewirbt.

Versteigerung des Berliner Quartier 206 scheitert an zu niedrigen Geboten

Versteigerung des Quartier 206 in Berlin gescheitert – Mindestpreis verfehlt

Die Versteigerung des Quartier 206, eines zentralen Gebäudekomplexes an der Berliner Friedrichstraße, ist geplatzt, nachdem kein Gebot den geforderten Mindestpreis erreichte. Große Teile des Objekts stehen leer, der erwartete Verkaufspreis lag bei rund 187 Millionen Euro. Doch das höchste Angebot belief sich lediglich auf 40 Millionen Euro.

Das Amtsgericht Mitte stoppte den Verkauf, da beide Gebote unter 50 Prozent des Marktwerts der Immobilie lagen. Während der Auktion wurden zwar zwei Angebote abgegeben, doch keines erreichte auch nur annähernd die notwendige Schwelle. Die Entscheidung des Gerichts ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Das Urteil wurde bis zu diesem Freitag ausgesetzt, um den Beteiligten zwei Wochen Zeit zu geben, beim Landgericht Berlin Widerspruch einzulegen. Das Quartier 206 bildet das Herzstück der Friedrichstadt-Passage und liegt zwischen dem ehemaligen Kaufhaus Galeries Lafayette und dem Bürokomplex Quartier 205. Weite Teile des Areals stehen seit Jahren ungenutzt.

Ohne ein gültiges Gebot bleibt die Zukunft des Quartier 206 ungewiss. Die Ablehnung der Angebote durch das Gericht lässt die Immobilie vorerst in der Schwebe. Weitere Schritte hängen nun davon ab, ob in den kommenden Tagen Einsprüche eingelegt werden.

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