26 April 2026, 10:12

Deutsche zerbrechen sich den Kopf über gestrandeten Buckelwal – doch Rettung bleibt umstritten

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto eines Buckelwals, der an Land gestrandet ist, mit einer Gruppe von Zuschauern, Booten im Hintergrund, Gebäuden und Text am unteren Rand.

Deutsche zerbrechen sich den Kopf über gestrandeten Buckelwal – doch Rettung bleibt umstritten

Eine neue Umfrage zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Deutschen Sorgen um einen gestrandeten Buckelwal an der Ostseeküste machen. Die Erhebung, die im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführt wurde, offenbart zudem gespaltene Meinungen zu Rettungsversuchen und einem möglichen Denkmal für das Tier.

Das Meinungsforschungsinstitut Insa befragte zwischen dem 23. und 24. April 2026 insgesamt 1.005 Personen. Demnach machen sich 53 Prozent der Befragten Sorgen um das Schicksal des Wals. Auf die Frage nach weiteren Rettungsbemühungen sprachen sich 45 Prozent für ein Eingreifen aus, während 37 Prozent dagegen waren. Weitere 11 Prozent äußerten sich nicht dazu.

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Die Bewertungen von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus fielen unterschiedlich aus. Nur 24 Prozent bewerteten sein Krisenmanagement als gut, 34 Prozent hingegen als schlecht. Die verbleibenden 42 Prozent wollten seine Leistung nicht beurteilen.

Auch die Idee, dem Wal ein Denkmal zu errichten, löste eine Debatte aus. Während 28 Prozent den Vorschlag unterstützten, lehnten ihn 45 Prozent ab.

Die Umfrage unterstreicht das große öffentliche Interesse an der Situation des Wals, zeigt aber auch deutliche Spaltungen in der Frage nach Rettungsmaßnahmen und Gedenkplänen. Backhaus' Führung während der Krise erhielt von den Befragten mehr Kritik als Zustimmung.

Quelle