28 April 2026, 18:29

ver.di ruft zu Warnstreiks bei Postbank in Niedersachsen und Bremen auf

Plakat mit Text, der finanzielle Unterstützung oder Einberufung während einer Krise fordert, mit einer Skizze auf der linken Seite.

ver.di ruft zu Warnstreiks bei Postbank in Niedersachsen und Bremen auf

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat zu Warnstreiks in Postbank-Filialen in ganz Niedersachsen und Bremen aufgerufen. Die Aktion folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen für rund 9.000 Beschäftigte, die mittlerweile zur Deutschen Bank gehören. Die Arbeitnehmer fordern höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, da die Gespräche weiterhin festgefahren sind.

Die Streiks finden am Donnerstag, dem 30. April, und am Samstag, dem 2. Mai, statt. Etwa 300 Mitarbeiter in den beiden Regionen werden voraussichtlich die Arbeit niederlegen, was zu Einschränkungen für Kunden führen könnte. Im Rahmen dieser Warnstreiks sind keine Kundgebungen geplant.

ver.di verlangt eine Lohnerhöhung von 8 Prozent für alle Postbank-Mitarbeiter, mindestens jedoch 300 Euro mehr pro Monat. Auszubildende sollen laut Gewerkschaftsvorschlag zudem eine Erhöhung ihrer Vergütung um 200 Euro erhalten. Die Verhandlungen betreffen nicht nur die Löhne, sondern auch die anhaltende Umstrukturierung des Filialgeschäfts der Postbank und dessen Integration in die Deutsche Bank.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Mai 2026 in Frankfurt am Main angesetzt. Bis dahin hat die Gewerkschaft die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG bundesweit aufgefordert, sich an den Arbeitskampfmaßnahmen zu beteiligen.

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Die Warnstreiks unterstreichen den anhaltenden Konflikt um Bezahlung und Arbeitsbedingungen bei der Postbank. Da weitere Gespräche für Mitte Mai geplant sind, müssen beide Seiten einen Kompromiss finden, um längere Beeinträchtigungen zu vermeiden. Kunden in den betroffenen Regionen könnten an den Streiktagen mit vorübergehenden Serviceeinschränkungen rechnen.

Quelle