04 April 2026, 18:14

Titisee-Neustadt nutzt Solarstrom für klimaneutrale Wasserversorgung

Luftaufnahme einer großen Solarfarms in einem Feld mit Solarpanelen, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Eisenbahnschiene.

Titisee-Neustadt nutzt Solarstrom für klimaneutrale Wasserversorgung

Titisee-Neustadt setzt auf grüne Energie: Neue Solaranlage am Wasserwerk

Titisee-Neustadt hat einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gemacht: Am örtlichen Wasserwerk wurde eine neue Photovoltaikanlage installiert. Damit will die Stadt ihre Energieversorgung effizienter gestalten, Kosten senken und die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz verringern.

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Die neu in Betrieb genommene Anlage verfügt über eine Spitzenleistung von 99 Kilowatt. Ihr Hauptzweck besteht darin, den Eigenverbrauch des solar erzeugten Stroms zu maximieren und so die Bewirtschaftung der Wasserversorgung zu optimieren. Bisher wurden die Wassertanks vor allem nachts befüllt, um von günstigeren Stromtarifen zu profitieren.

Künftig wird der Prozess an die Solarstromerzeugung angepasst: Die Tanks werden primär dann gefüllt, wenn die Photovoltaikanlage ausreichend Energie liefert. Diese Umstellung unterstützt die Bemühungen der Stadt um eine nachhaltigere Infrastruktur im Hochschwarzwald.

Titisee-Neustadt ist mit diesem Vorhaben nicht allein. Seit 2020 haben bereits über 15 weitere deutsche Kommunen – darunter Freiburg, Münster und Hannover – ähnliche Projekte gestartet. Im Fokus stehen dabei die Steigerung der energetischen Eigenversorgung und die Reduzierung der CO₂-Emissionen im Bereich der Wasseraufbereitung.

Die neue Solaranlage wird der Stadt helfen, ihren Energieverbrauch zu optimieren und die Betriebskosten zu senken. Durch die Abstimmung der Tankbefüllung mit der Solarstromproduktion erwartet Titisee-Neustadt langfristige Einsparungen und einen geringeren CO₂-Fußabdruck. Das Projekt steht exemplarisch für einen bundesweiten Trend: Immer mehr Kommunen investieren in erneuerbare Energien, um öffentliche Einrichtungen klimafreundlicher zu gestalten.

Quelle