09 May 2026, 00:17

Solingen gibt 82.234 Euro für dringende Reparaturen der Eislaufhalle frei – doch reicht das?

Große Indoor-Eisfläche mit Deckenbeleuchtung, Werbetafeln, einer Rückwand, Treppen mit Geländern und einigen Menschen, die einem Hockey-Sportplatz ähnelt.

Solingen gibt 82.234 Euro für dringende Reparaturen der Eislaufhalle frei – doch reicht das?

Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der städtischen Eislaufhalle

Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um akute Sicherheitsprobleme in der städtischen Eislaufhalle zu beheben. Mit der Maßnahme soll der Betrieb der Anlage aufrechterhalten werden, während gleichzeitig unmittelbare Risiken beseitigt werden. Doch die lokale Initiative SG zukunft. zeigt sich besorgt über die langfristigen Pläne für die wirtschaftlich angeschlagene Einrichtung.

Die Bewilligung der Gelder erfolgt vor dem Hintergrund schwerwiegender struktureller und sicherheitstechnischer Mängel der Eishalle. Der Betreiber kämpft seit Langem mit dem maroden Zustand der Anlage, dessen Sanierung die finanziellen Möglichkeiten bei Weitem übersteigt. Zwar befürwortet SG zukunft. die Bereitstellung der Notfallmittel grundsätzlich, kritisiert jedoch, dass bisher keine detaillierte technische Bestandsaufnahme des Gebäudes erfolgt sei.

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Der Verein zweifelt daran, ob die bewilligten Mittel ausreichen oder Teil einer umfassenderen Strategie sind. Er kündigte an, der Stadtverwaltung eine Liste mit Fragen vorzulegen, um genauere Informationen über den Zustand der Halle und den künftigen Finanzbedarf einzufordern. SG zukunft. warnt zudem, dass für eine vollständige Sanierung deutlich höhere Investitionen nötig sein könnten – möglicherweise bis zu 4,8 Millionen Euro.

Über die akuten Reparaturen hinaus fordert die Initiative einen nachhaltigen Finanzierungsplan, um die Eislaufhalle langfristig zu erhalten. Ziel ist es, Steuergelder verantwortungsvoll einzusetzen und die Anlage auch in den kommenden Jahren betriebsfähig zu halten.

Die Notfallmittel sollen zunächst die dringendsten Gefahrenquellen beseitigen und den Weiterbetrieb der Halle sichern. Angesichts der Millionenkosten für umfassende Sanierungsarbeiten müssen Stadt und SG zukunft. jedoch gemeinsam an einer stabilen Zukunft für die Einrichtung arbeiten. Die Forderungen der Initiative nach Transparenz und langfristiger Planung werden die nächsten Schritte maßgeblich prägen.

Quelle