29 June 2026, 16:15

Siemens Mobility und Braunschweig bauen Schienenverkehrsstandort gemeinsam aus

Siemens Mobility setzt auf Wachstum in Braunschweig

Siemens Mobility und Braunschweig bauen Schienenverkehrsstandort gemeinsam aus

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Erweiterung des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um das bestehende Kompetenzzentrum für Eisenbahnsicherungs- und Automatisierungstechnik des Unternehmens auszubauen. Das Vorhaben zielt darauf ab, den Standort zu modernisieren und die wachsende globale Nachfrage nach digitalen Schienenverkehrslösungen zu bedienen. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Projekt als ein „klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Braunschweig“.

Die Erweiterung erfolgt auf einem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände, das teilweise Siemens und teilweise der Stadt gehört. Im Rahmen der Vereinbarung wird ein Grundstückstausch stattfinden, durch den Siemens Mobility zusätzliche Flächen für künftiges Wachstum erwirbt. Dazu gehören Pläne für eine neue, hochmoderne Produktionshalle.

Von dem Flächentausch profitieren beide Seiten: Siemens erhält die notwendige Fläche, um seine Anlagen für die digitalisierte Fertigung zu modernisieren. Die Stadt sichert sich im Gegenzug Grundstücke für die Entwicklung des Quartiers Bahnstadt.

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Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, betonte, dass die Modernisierung sicherstelle, dass der Standort Braunschweig die steigende Nachfrage bewältigen könne. Eine Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten die Details der Grundstücksübertragung finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen.

Das Projekt schafft zusätzliche Produktionskapazitäten und bringt die Anlagen auf den neuesten digitalen Stand. Damit festigt Siemens Mobility seine Position als führender Anbieter von Schieneninfrastrukturtechnologie. Stadt und Unternehmen werden nun gemeinsam die notwendigen Schritte zur Umsetzung einleiten.

Quelle