Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der einsame Hirsch, der die A7 bei Soltau sicher hält
Ein einzelner Hirsch, der von Anwohnern Rehné getauft wurde, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Autofahrer haben das Tier immer wieder in Ruheposition am Straßenrand gesichtet – doch bisher betrat es nie die Fahrbahn oder löste Unfälle aus. Nun ergreifen die örtlichen Behörden Maßnahmen, um sowohl seine Sicherheit als auch die der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Der dreijährige Hirsch wird besonders häufig nahe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover beobachtet. Anders als viele Wildtiere meidet er stark befahrene Spuren und hält sich meist knapp außerhalb des Autobahnrandes auf. Wildtierexperten betonen, dass er stets allein unterwegs ist und bisher in keine Kollision verwickelt war.
In den vergangenen zwei Jahren verzeichnen die Polizeiakten für diesen Abschnitt der A7 keine weiteren bemerkenswerten Begegnungen mit Wildtieren. Allgemeine Statistiken der niedersächsischen Polizei zeigen zwar jährlich etwa 15 bis 20 wildtierbedingte Unfälle auf dieser Strecke – doch welche Arten genau betroffen sind, geht daraus nicht hervor.
Um künftige Risiken zu minimieren, werden in Kürze Warntafeln aufgestellt. Die neuen Schilder sollen Autofahrer auf Rehnés Anwesenheit aufmerksam machen und generell vor möglichen Wildtierquerungen in der Gegend warnen.
Die ungewöhnliche Angewohnheit des Hirschs, sich in Autobahnnähe aufzuhalten, hat zwar Aufmerksamkeit erregt, aber bisher keine Gefährdung verursacht. Mit den zusätzlichen Hinweisschildern wollen die Verantwortlichen nun sowohl das Tier als auch die Verkehrsteilnehmer schützen. Die Maßnahmen spiegeln ein wachsendes Bewusstsein für Wildtierbewegungen entlang dieser vielbefahrenen Route wider.






