Pro Bahn fordert radikale Wende für günstigeren und besseren ÖPNV in Deutschland
Hans-Jürgen ZirmePro Bahn fordert radikale Wende für günstigeren und besseren ÖPNV in Deutschland
Fahrgastverband Pro Bahn fordert dringende Reformen für den ÖPNV in Deutschland
Der Fahrgastverband Pro Bahn hat zu dringenden Änderungen aufgerufen, um den öffentlichen Nah- und Fernverkehr in Deutschland zu stärken. Die Organisation kritisiert, dass die aktuelle Politik Privatfahrzeuge einseitig begünstige – zum Nachteil von Zügen und Bussen. Mit ihren Vorschlägen will Pro Bahn die Kosten für Fahrgäste senken und das Angebot im gesamten Netz verbessern.
Besonders scharf geht der Verband mit dem staatlichen Tankrabatt ins Gericht: Dieser benachteilige Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs. Stattdessen brauche es wirksamere Maßnahmen, um Busse und Bahnen attraktiver zu machen.
Lukas Iffländer, einer der führenden Köpfe der Kampagne, setzt sich für zusätzliche Mittel ein, um die Flotten elektrischer Busse auszubauen und die Infrastruktur zu modernisieren. Zudem fordert er strukturelle Entlastungen für Eisenbahnunternehmen, darunter niedrigere Trassenpreise, um deren finanzielle Belastung zu verringern.
Michael Koch, ein weiterer Pro-Bahn-Vertreter, schlägt vor, die geplanten Preiserhöhungen für das Deutschlandticket in den Jahren 2027 und 2028 auszusetzen. Stattdessen regt er flexible Tarifmodelle an, etwa Bonusprogramme für Langzeitabonnenten. Koch plädiert außerdem dafür, die derzeitige Kündigungsfrist für Abos abzuschaffen – damit Fahrgäste ihre Reisepläne leichter anpassen können.
Die Vorschläge zielen auf kurz- und langfristige Verbesserungen im öffentlichen Verkehr ab. Würden sie umgesetzt, könnten sie die Kosten für Fahrgäste senken und die finanzielle Situation der Verkehrsbetriebe entlasten. Das übergeordnete Ziel von Pro Bahn bleibt, mehr Menschen vom Auto auf Bus und Bahn zu bringen.






