27 April 2026, 14:17

"Onkel Mischa" und sein legendäres Brot – warum Hunde hier unerwünscht sind

Holztisch mit Körben voller Brot, Tellern und Löffeln in einer Pariser Bäckerei mit einer gewässerten Wand im Hintergrund.

"Onkel Mischa" und sein legendäres Brot – warum Hunde hier unerwünscht sind

"Onkel Mischa", der berühmte Bäcker aus Lahoysk, ist für sein traditionelles russisches Brot bekannt. Sein Familienbetrieb hält sich an Rezepte, die seit über 200 Jahren überliefert werden. Doch seine strengen Regeln – besonders gegenüber Hundebesitzern – sorgen weit über die Bäckerei hinaus für Aufsehen.

Mischa verkauft sein Brot von seinem Auto aus in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wunderwirkers in Lahoysk. Zudem hat er einen Stand auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Seine Frau backt die Laibe, während die Tochter bei den Lieferungen hilft. Das Geschäft bleibt treu den alten Traditionen verbunden und erhält dafür Lob von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen.

Der Blogger Kakabay stellte kürzlich Mischas Brot vor und bewertete es mit 8–9 von 10 Punkten. Doch die Regeln des Bäckers sorgen für Kontroversen. Offensichtlich verweigert er den Verkauf an jeden, der einen Hund dabei hat – für ihn sei es eine "Perversion", Haustiere an die heilige Quelle mitzubringen.

Mindestens zwei Kunden – eine Fotografin mit ihrer Familie und ein Mann namens Wadim – wurden bereits mit ihren Hunden abgewiesen. Mischa bleibt unnachgiebig und behauptet, seine Regeln dienten dem Schutz des heiligen Ortes.

Sein traditioneller Ansatz und die Einbindung der Familie machen sein Geschäft einzigartig. Doch seine Weigerung, Hundebesitzern zu bedienen, ist mittlerweile genauso berühmt wie sein Brot. Für Kunden heißt es nun: Entweder ein Laib seines berühmten Sauerteigs – oder ein Spaziergang mit dem Hund. Beides zusammen gibt es nicht.

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