Neuwied diskutiert Stadionausbau und mögliche Fußball-Vereinsfusionen
Conrad PechelNeuwied diskutiert Stadionausbau und mögliche Fußball-Vereinsfusionen
Verwaltungsvertreter aus Neuwied beraten mit örtlichen Fußballvereinen über Stadionbedarf und mögliche Fusionen
Bei einem Treffen zwischen Stadtvertretern und lokalen Fußballclubs ging es um die Infrastruktur der Spielstätten sowie mögliche Vereinszusammenschlüsse. An den Gesprächen nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Vertreter des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die bestehenden Anlagen den Anforderungen für höherrangige Spiele gerecht werden könnten.
Erörtert wurde auch, ob das Raiffeisen-Stadion als regelmäßiger Austragungsort infrage käme, falls es zu einer Fusion zwischen Cosmos Koblenz und Neuwieder Vereinen kommen sollte. Zwar erfülle das Stadion teilweise die betrieblichen Vorgaben, doch müssten zunächst bauliche Sanierungen erfolgen, bevor eine Erweiterung in Betracht gezogen werden könne, hieß es. Zudem würde ein Ausbau der Sitzplatzkapazität aufgrund komplexer Bebauungsvorschriften Zeit in Anspruch nehmen.
Die bestehenden Sporteinrichtungen in Neuwied sind bereits voll ausgelastet. Die Anlage an der Bimsstraße, in der die SG Neuwied spielt, entspricht derzeit möglicherweise nicht den Anforderungen der Oberliga. Mittelfristig könnten dort jedoch Verbesserungen möglich sein.
Die Stadtspitze betonte, dass aktuell keine zusätzlichen Stadionkapazitäten zur Verfügung stünden. Gleichzeitig versicherten die Verantwortlichen, dass die bestehenden Nutzungsrechte der Vereine unverändert blieben. Zwar habe die Kommune keinen direkten Einfluss auf eine mögliche Fusion, doch begrüßte man es, über die Planungen auf dem Laufenden gehalten zu werden.
Die Gespräche machten deutlich, wie schwierig es ist, eine passende Spielstätte für künftige Bedarfe zu finden. Während das Raiffeisen-Stadion vor einer Erweiterung umfassend modernisiert werden müsste, könnten an der Bimsstraße schrittweise Anpassungen vorgenommen werden. Kurzfristig sind jedoch weder Kapazitätserweiterungen noch Änderungen bei der Vereinsnutzung vorgesehen.






