18 April 2026, 02:14

Neues Gesetz soll Apotheker-Mangel in Deutschland mit ausländischen Fachkräften lindern

Apotheken-Eingang mit einem "Apotheke"-Schild auf der linken Seite, einer Tafel mit Text auf der rechten Seite, Hintergrundobjekten und beleuchtetem Dach.

Neues Gesetz soll Apotheker-Mangel in Deutschland mit ausländischen Fachkräften lindern

Deutschland hat Maßnahmen ergriffen, um den wachsenden Mangel an Apothekern zu bekämpfen. Der Bundestag verabschiedete kürzlich ein Gesetz, das die Anerkennung ausländischer Abschlüsse beschleunigen soll. Damit wird es Fachkräften aus Ländern außerhalb der EU erleichtert, in deutschen Apotheken zu arbeiten.

Das neue Gesetz vereinfacht bürokratische Hürden, indem es aufwendige Dokumentenprüfungen für Abschlüsse aus Staaten außerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums abschafft. Stattdessen führt es direkte Kompetenzprüfungen für Apotheker mit nicht-europäischen Qualifikationen ein. Die Reform soll so Verzögerungen verringern und qualifizierten Arbeitskräften den Einstieg in den Arbeitsmarkt beschleunigen.

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Die Bundesapothekerkammer (BAK) begrüßt die Neuregelung und warnt zugleich, dass in den kommenden Jahren tausende Apotheker fehlen werden. BAK-Präsident Dr. Armin Hoffmann betonte die dringende Notwendigkeit, die Personallücken zu schließen. Zudem erfordert das Gesetz kleinere Anpassungen der Approbationsordnung für Apotheker, um es an das Apothekenversorgungsstärkungsgesetz anzupassen.

Bevor das Gesetz am 1. November 2026 in Kraft tritt, muss es noch den Bundesrat passieren. Die Zustimmung könnte bereits im Mai erfolgen – unmittelbar nach der Bundestagsentscheidung.

Die Reform vereinfacht das Verfahren für im Ausland ausgebildete Apotheker, in Deutschland arbeiten zu dürfen. Sobald sie umgesetzt ist, wird sie helfen, den Personalmangel in Apotheken bundesweit zu lindern. Der genaue Zeitplan für die Einführung hängt von der finalen Zustimmung des Bundesrates ab.

Quelle