18 April 2026, 16:12

CDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätszuschuss gegen Spritpreise

Plakat zeigt einen Zug auf einem Bahngleis mit mehreren Menschen in der Nähe, mit Text über die Erweiterung des erschwinglichen öffentlichen Verkehrs unter "The American Jobs Plan."

CDA-Chef Radtke fordert höhere Kilometerpauschale und Mobilitätszuschuss gegen Spritpreise

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), fordert stärkere staatliche Maßnahmen gegen die steigenden Spritpreise. Er begründet dies mit den geopolitischen Spannungen, die die Preise in die Höhe getrieben hätten und Arbeitnehmer mit hohen Fahrtkosten belasteten.

Radtke schlägt zwei zentrale Maßnahmen vor, um die Belastung zu verringern. Zum einen plädiert er für eine Erhöhung der Kilometerpauschale für Dienstreisen auf 38 Cent pro Kilometer. Diese Anpassung würde Beschäftigten helfen, die gestiegenen Spritkosten bei beruflich bedingten Fahrten besser abzufedern.

Zudem regt er die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses an. Diese Zahlung soll Arbeitnehmern mit hohen Fahrtkosten unter die Arme greifen, ohne ihr zu versteuerndes Einkommen zu erhöhen.

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Eine Ablehnung erteilt Radtke jedoch der Idee autofreier Sonntage als Lösung. Solche Maßnahmen würden seiner Meinung nach den Alltag vieler Pendler stören, die auf ihr Auto angewiesen seien.

Die Vorschläge zielen darauf ab, Arbeitnehmern, die unter den Preissprüngen an den Tankstellen leiden, gezielt finanzielle Entlastung zu verschaffen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden sich sowohl die Erstattungssätze für Dienstfahrten erhöhen als auch neue Steuervergünstigungen für berufliche Fahrten eingeführt. Radtkes Position setzt damit auf gezielte wirtschaftliche Unterstützung statt auf allgemeine Einschränkungen.

Quelle