Neues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Wohnungsbau beschleunigen und Kosten senken
Hans-Jürgen ZirmeNeues Gebäudetyp-E-Gesetz soll Wohnungsbau beschleunigen und Kosten senken
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat angekündigt, noch bis Ende 2023 das Gebäudetyp-E-Gesetz einzuführen. Das neue Gesetz soll die Baukosten senken und den Bau bezahlbaren Wohnraums beschleunigen. Hubertz betonte, dass ein gut ausgearbeitetes Gesetz entscheidend für seinen Erfolg sei.
Die geplante Regelung zielt auf überzogene Baustandards ab, die die Kosten in die Höhe treiben. Hubertz argumentierte, dass nicht jedes Zusatzfeature notwendig sei, und forderte einen Kurswechsel weg von übermäßiger Regulierung. Sie ist überzeugt, dass schnellere Genehmigungsverfahren und vereinfachte Abläufe die Kosten deutlich reduzieren werden.
Die Abstimmung mit Branchenexperten und Verbänden hat bereits begonnen. Hubertz hob hervor, dass kürzere Bauzeiten direkt zu Einsparungen führten. Einen genauen Termin gebe es zwar noch nicht, doch das Gesetz solle noch in diesem Jahr finalisiert werden.
Das Gebäudetyp-E-Gesetz soll ein zentrales Instrument werden, um Wohnen erschwinglicher zu machen. Durch den Abbau unnötiger Vorgaben hofft die Regierung, den Druck auf dem Wohnungsmarkt zu verringern. Im Fokus stehen schlanke Regelungen und geringere Ausgaben. Wird das Gesetz verabschiedet, könnte es den Wohnungsbau beschleunigen und finanzielle Hürden abbauen. Die Bundesregierung plant, das Gesetzgebungsverfahren in den kommenden Monaten abzuschließen.






