25 April 2026, 02:11

Neuer Vorsitzender bei Freien Wählern Koblenz löst 17-jährige Ära ab

Eine Wand mit Graffiti, das in großen schwarzen Buchstaben "Freiheit und Demokratie" lautet, ein Geländer unten und ein Gebäude mit Fenstern im Hintergrund.

Neuer Vorsitzender bei Freien Wählern Koblenz löst 17-jährige Ära ab

Freie Wähler Koblenz wählen nach 17 Jahren neuen Vorsitzenden

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Nach 17 Jahren unter der Führung von Stephan Wefelscheid hat die Freie Wählervereinigung (FREIE WÄHLER) Koblenz einen neuen Vorsitzenden gewählt. Dennis Graf, ein 46-jähriger Techniker für Maschinenbau, übernimmt nun die Leitung der Gruppe, die sich auf die Kommunalwahlen 2029 vorbereitet. Seine erste Amtshandlung war die Kritik an den Plänen der Stadt für einen neuen Schulstandort.

Stephan Wefelscheid trat nach 17 Jahren an der Spitze der Vereinigung zurück. Sein Rückzug markiert das Ende einer langen Ära und ebnete den Weg für Grafs Wahl. Der neue Vorsitzende, der seit 18 Jahren in Koblenz lebt, widmete sich umgehend lokalen Themen.

Bei einer jüngsten Versammlung lehnten die Mitglieder den Vorschlag der Stadtverwaltung ab, das neue Max-von-Laue-Gymnasium auf dem Gelände der Pestalozzi-Grundschule zu errichten. Stattdessen sprachen sie sich für einen Alternativstandort an der Steinstraße für den vorübergehenden Ersatzbau aus. Graf forderte die Bauverwaltung persönlich auf, ihre Pläne zu überdenken.

Die Vereinigung hat zudem ihr Führungsteam neu aufgestellt. Als Stellvertreter Grafs wurden Marco Degen, Edgar Kühlenthal und Uwe Lawenstein gewählt. Christian Eyter übernahm das Amt des Schatzmeisters, während Dennis Ekermann zum Schriftführer bestellt wurde. Als Beisitzer fungieren nun Kathrin Laymann, Sebastian Bozic, Christiane Wefelscheid, Manuel Eschweiler, Bernd Wefelscheid sowie der scheidende Vorsitzende Stephan Wefelscheid.

Grafs Wahl deutet auf einen strategischen Kurswechsel der Freien Wähler hin. Die Gruppe strebt an, bis 2029 eine stärkere Oppositionsrolle aufzubauen. Mit dem neuen Vorstand im Rücken rückt nun der politische Kampf um lokale Themen in den Fokus – beginnend mit der Standortfrage der Schule.

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