Mummelsee-König Hermann Müller gibt nach 30 Jahren sein Erbe an Enkel Ben weiter
Hans-Jürgen ZirmeMummelsee-König Hermann Müller gibt nach 30 Jahren sein Erbe an Enkel Ben weiter
Seit drei Jahrzehnten verleiht Hermann Müller am Mummelsee einer legendären Figur Leben. Als mythischer König des Sees verkleidet, ist er für Besucher zu einer vertrauten Erscheinung geworden. Nun, zwei Jahre nach seiner Ankündigung, in Rente zu gehen, könnte die Tradition an seinen Enkel Ben übergehen.
Vor 30 Jahren übernahm Hermann Müller erstmals die Rolle des Mummelsee-Königs – wenn auch mit Unterbrechungen. Sein markantes Kostüm aus Seegras, einer Dreizackgabel und einer Krone hebt ihn hervor, während er auf Stelzen über die Köpfe der Menge ragt. An sonnigen Tagen umrundet er den See, erschreckt spielerisch Erwachsene und verteilt dabei Süßigkeiten an begeisterte Kinder.
Besucher stehen oft Schlange, um sich mit ihm fotografieren zu lassen und die Erinnerungen festzuhalten. Trotz seines geplanten Rückzugs bleibt die Figur eine zentrale Attraktion, die Menschen an den See und seine Geschichten lockt.
Sein Enkel Ben hat bereits Interesse gezeigt, die Tradition fortzuführen. Sollte er die Rolle übernehmen, könnte das Erbe des Mummelsee-Königs weiterleben und seinen Platz in der lokalen Folklore bewahren.
Der Mummelsee-König ist seit langem ein Symbol des Sees – er unterhält Familien und hält die Legenden am Leben. Mit Ben als möglichem Nachfolger könnte die Tradition noch viele Jahre Bestand haben. Die Mischung aus Schelmerei und Güte der Figur sichert ihren anhaltenden Charme.






