Manfred Roth wird nach 44 Jahren Engagement zum OKV-Ehrenmitglied ernannt
Hans-Jürgen ZirmeManfred Roth wird nach 44 Jahren Engagement zum OKV-Ehrenmitglied ernannt
Manfred Roth ist nach jahrzehntelangem Engagement zum Ehrenmitglied des Offenbacher Carneval-Vereins (OKV) ernannt worden. Seine Verdienste umfassen Führungsaufgaben, die Organisation von Veranstaltungen sowie sein Bemühen, die örtlichen Karnevalstraditionen mit denen des benachbarten Frankfurts zu verbinden.
Roth trat dem OKV 1980 während seiner Prinzenkampagne bei. Bereits 1981 übernahm er das Amt des Marschalls der Lederanischen Garde, das er bis 1985 innehatte. Sein Engagement vertiefte sich 1996, als er zum Hofmarschall berufen wurde – eine Position, die er 18 Jahre lang ausfüllte.
Von 2000 bis 2014 fungierte Roth als erster Vorsitzender des OKV. Unter seiner Führung belebte er die großen Indoor-Karnevalssitzungen im Offenbacher Rathaus wieder und brachte damit eine beliebte Tradition zurück. Zudem organisierte er mehrere große Jubiläumsumzüge durch die Innenstadt, die zahlreiche Besucher anzogen und die lokale Kultur feierten.
2015 übernahm Roth das höchste Karnevalsamt Offenbachs und wurde Landesverweser. Über seine lokale Arbeit hinaus spielte er eine zentrale Rolle bei der Aussöhnung zwischen der Offenbacher und der Frankfurter Karnevalsgemeinschaft und milderte so langjährige Spannungen. Für sein Engagement erhielt er das Hessische Verdienstblatt, eine landesweite Auszeichnung für herausragende Verdienste.
Der OKV würdigte sein lebenslanges Wirken auf der letzten Mitgliederversammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Die Auszeichnung folgt auf über 40 Jahre aktiver Teilnahme am Offenbacher Karneval. Roths Führung bei der Organisation von Veranstaltungen, der Überbrückung von Gräben und der Besetzung zentraler Ämter hat bleibende Spuren in der Gemeinschaft hinterlassen. Sein Wirken prägt bis heute die Traditionen und Feiern der Stadt.






