20 March 2026, 18:12

Malu Dreyer blickt nervös auf den Rheinland-Pfalz-Wahlkampf – von der Seitenlinie aus

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Männergesichts, das verschiedene Gesichtsausdrücke zeigt, mit der Überschrift "Stand der Umfrage mit beiden Kandidaten während der Wahl", das einen nachdenklichen Ausdruck mit zur Seite schauenden Augen und leicht geöffnetem Mund, ordentliches Haar und schlichte Kleidung zeigt, mit fetter, zentrierter Schrift.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Malu Dreyer blickt nervös auf den Rheinland-Pfalz-Wahlkampf – von der Seitenlinie aus

In Rheinland-Pfalz hat sich die politische Landschaft seit dem Sommer 2024 spürbar verändert. Alexander Schweitzer übernahm die Führung des Landes und löste Malu Dreyer an der Spitze der Ampelkoalition ab. Nun, kurz vor der anstehenden Landtagswahl, hat Dreyer aus einer neuen Perspektive ihre Gedanken zum Wahlkampf geteilt.

Dreyer zog sich nach der Übergabe der Amtsgeschäfte an Schweitzer aus der ersten politischen Reihe zurück. Dennoch bleibt sie eng mit der SPD verbunden und gesteht, dass es ihr als Beobachterin deutlich nervenaufreibender sei, den Wahlkampf ihrer Partei von der Seitenlinie aus zu verfolgen, als selbst aktiv im Rennen zu sein. Die ehemalige Ministerpräsidentin beschreibt die Erfahrung als weniger intensiv, wenn man selbst mitwirke – doch als Zuschauerin empfindet sie die Spannung als weitaus größer.

Schweitzers Wahlkampf lobt sie als zielstrebig und gut organisiert. Trotz der bevorstehenden Herausforderungen zeigt sie sich überzeugt, dass die SPD unter seiner Führung gute Chancen hat. Umfragen sehen Schweitzer zwar vor seinem CDU-Herausforderer Gordon Schnieder in Führung, doch jüngste Diskussionen deuten auf einen möglichen Stimmungsumschwung hin. Ein Verweis in einem Podcast auf einen "Baden-Württemberg-Effekt" lässt vermuten, dass Schnieder nach einem regionalen Rückschlag der SPD an Boden gewinnt.

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Dreyers Optimismus für die Aussichten ihrer Partei bleibt jedoch ungebrochen. Sie vertraut darauf, dass Schweitzers Strategie und das Engagement des Teams der Koalition eine weitere Amtszeit sichern werden.

Die Wahl wird zur Nagelprobe für Schweitzers Führung, der die Geschicke des Landes von Dreyer übernommen hat. Zwar sprachen frühe Umfragen für ihn, doch die jüngste Offensive der CDU verleiht dem Rennen eine neue Unberechenbarkeit. Dreyers Anerkennung für den Wahlkampf und ihr Vertrauen in die SPD-Strategie machen die Abstimmung zu einem mit Spannung erwarteten Kräftemessen.

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