Mainzer Schülerticket bleibt bis 2026 günstig – Stadt rettet bezahlbare Mobilität
Francesco SchenkMainzer Schülerticket bleibt bis 2026 günstig – Stadt rettet bezahlbare Mobilität
Studierende in Mainz zahlen bis Ende 2026 weiterhin den günstigen Preis für ihr Bus-Abo
Die Stadt Mainz hat gemeinsam mit den Mainzer Stadtwerken (MSW) und der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) eine Vereinbarung getroffen, um das subventionierte Schülerticket weiterhin bezahlbar zu halten. Ohne diese Regelung hätten viele Familien ab dem nächsten Jahr deutlich höhere Fahrtkosten tragen müssen.
Das Schülerticket ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, die innerhalb eines Radius von vier Kilometern um ihre Schule wohnen, Busse zu einem ermäßigten Tarif zu nutzen. Aktuell kostet das Abo 31 Euro pro Monat bzw. 365 Euro im Jahr – diese Preise bleiben nun bis Ende 2026 unverändert.
Die Förderung für das Ticket war im Rahmen der Haushaltsverhandlungen von der rheinland-pfälzischen "Kenya-Koalition" (SPD, Grüne, FDP) gestrichen worden. Ohne das Eingreifen der Stadt wäre der monatliche Preis für die Schülerinnen und Schüler auf das Doppelte gestiegen, was rund 3.500 Familien in Mainz betroffen hätte.
Zwar ist die finanzielle Situation für die nächsten Jahre gesichert, doch die langfristige Perspektive bleibt ungewiss. Die Stadt hat die künftige Landesregierung bereits um Unterstützung bei der Suche nach einer dauerhaften Lösung gebeten. Weitere Gespräche werden nötig sein, um zu klären, wie es nach 2026 weitergeht.
Die getroffene Einigung stellt sicher, dass Schülerinnen und Schüler auch in den kommenden zwei Jahren günstig unterwegs sein können. Familien bleiben von plötzlichen Preissprüngen verschont, und die jährlichen Kosten von 365 Euro bleiben stabil. Eine nachhaltige Lösung hängt jedoch von künftigen Verhandlungen mit der neuen Landesregierung ab.






