Mainz schafft Ganztagsbetreuung für alle Erstklässler bis 2026 – trotz Bauverzögerungen
Conrad PechelMainz schafft Ganztagsbetreuung für alle Erstklässler bis 2026 – trotz Bauverzögerungen
Mainz hat bestätigt, dass es die gesetzliche Vorgabe für eine ganztägige Betreuung aller Erstklässler erfüllen wird. Die Stadt bereitet sich auf das Schuljahr 2026/2027 vor, für das voraussichtlich etwa 45 zusätzliche Plätze in der Nachmittagsbetreuung benötigt werden. Die Behörden haben Pläne vorgelegt, um den Übergang trotz anhaltender Bauverzögerungen reibungslos zu gestalten.
Das gesetzlich verankerte Recht auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder rückt näher. An der Brunnenschule in Mainz-Marienborn wird die provisorische Mensa – untergebracht in einem Container auf dem Schulgelände – nicht wie geplant bis August 2026 fertiggestellt. Stattdessen wird die Fertigstellung nun für Anfang 2027 erwartet.
Bis dahin werden die Mittagessen in einem umfunktionierten Klassenzimmer ausgegeben. Die betroffenen Klassen ziehen vorübergehend in das Hauptgebäude der Schule um, bis die neue Einrichtung bezugsfertig ist. Die Container-Mensa wurde geprüft und erfüllt alle aktuellen Sicherheits- und Bildungsstandards.
Auch der Schulelternbeirat der Brunnenschule hat sich eingebracht: Der Vorstand hat garantiert, dass ab 2026 für jeden neuen Erstklässler ein Platz im verlässlichen Ganztagsangebot zur Verfügung steht. Die bestehende Containereinheit auf dem Gelände soll nach Abschluss der Bauarbeiten später zur dauerhaften Mensa umgebaut werden.
Die Pläne der Stadt stellen sicher, dass der kommende gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung erfüllt wird. Übergangsregelungen wie die Essensausgabe im Klassenzimmer und Umzüge bleiben bis zur Eröffnung der Mensa Anfang 2027 bestehen. Der Schulelternbeirat der Brunnenschule hat zudem sichergestellt, dass alle neuen Schülerinnen und Schüler einen Platz im Ganztagsprogramm erhalten.






