Mainz 05 schafft Historisches: Erster deutscher Verein im Conference-League-Viertelfinale
Conrad PechelMainz 05 schafft Historisches: Erster deutscher Verein im Conference-League-Viertelfinale
Mainz 05 schreibt Geschichte als erster deutscher Verein im Viertelfinale der UEFA Conference League
Der 1. FSV Mainz 05 hat als erster deutscher Klub das Viertelfinale der UEFA Conference League erreicht. Doch ihr Weg dorthin nahm im Achtelfinale eine ungewöhnliche Wendung, als Verteidiger Danny da Costa das Spielfeld mitten im Spiel aus einem unerwarteten Grund verließ. Trotz des kuriosen Vorfalls sicherte sich die Mannschaft mit einem 2:0-Sieg gegen Sigma Olomouc den Einzug in die nächste Runde.
Das skurrile Ereignis ereignete sich in der 85. Minute des Rückspiels gegen Sigma Olomouc. Da Costa verspürte plötzlich einen dringenden Toilettengang und rannte ohne Vorwarnung vom Platz. Verzweifelt signalisierte er Trainer Urs Fischer, dass er ausgewechselt werden müsse.
Fischer, zunächst irritiert über den plötzlichen Abgang seines Abwehrspielers, reagierte schnell und brachte Kacper Potulski ins Spiel. Als da Costa zurückkehrte, wusste er nicht, dass er bereits ersetzt worden war. Die Partie verlief danach ohne weitere Zwischenfälle und endete mit einem souveränen Sieg für Mainz.
Vor diesem Vorfall hatte Mainz in der Conference-League-Saison 2025/26 bereits acht Partien bestritten – sechs in der Gruppenphase und zwei gegen Sigma Olomouc. Durch das 0:0 im Hinspiel und den 2:0-Heimsieg zog die Mannschaft ins Viertelfinale ein, wo sie nun auf Racing Strasbourg trifft.
Trotz der ungewöhnlichen Unterbrechung blieb Mainz konzentriert und setzte sich souverän durch. Der Vorfall hatte keinen Einfluss auf das Endergebnis. Nun bereitet sich das Team auf die nächste Herausforderung im Viertelfinale vor – und hat dabei bereits einen Meilenstein für den deutschen Fußball in diesem Wettbewerb gesetzt.






