21 March 2026, 00:18

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Beck greift Özdemirs Taktik an und unterstützt Schweitzer

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Kurt Beck wirft Özdemir 'peinliche' Wahlkampagne vor - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Beck greift Özdemirs Taktik an und unterstützt Schweitzer

Rheinland-Pfalz stimmt am Sonntag über einen neuen Landtag ab. In dem Wahlkampf trifft der amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) auf den CDU-Herausforderer Gordon Schnieder. Der frühere SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat sich nun in die Debatte eingeschaltet – mit scharfer Kritik an den jüngsten Wahlkampfmethoden des Grünen-Politikers Cem Özdemir in Baden-Württemberg.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Beck, der Rheinland-Pfalz von 1994 bis 2013 als Ministerpräsident regierte, stellt sich klar hinter Schweitzer. Zugleich verurteilte er Özdemirs Vorgehen bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg Anfang März, bei der der Grünen-Politiker nur knapp die Oberhand behielt.

Beck warf Özdemir einen "bewussten Versuch vor, sich von den Kernthemen seiner Partei zu distanzieren". Im Wahlkampf hatte sich der Grünen-Spitzenkandidat bewusst in der politischen Mitte positioniert, mit Versprechen wie Bürokratieabbau, Senkung der Unternehmenssteuern und einer pragmatischen Klimapolitik, die "mit der Wirtschaft und nicht gegen sie" arbeite. Beck nannte diese Strategie "peinlich" und einen gezielten Bruch mit der Parteieinheit.

Der Altminister betonte, Schweitzer würde solche Taktiken niemals anwenden. Der SPD-Kandidat stehe "fest zu den Werten seiner Partei", während Özdemir seine eigene Linie offen verrate.

Die Wahl am Sonntag wird entscheiden, ob Schweitzer im Amt bleibt oder Schnieder der CDU zum Sieg verhilft. Becks Kritik an Özdemir unterstreicht den Kontrast der Wahlkampfstile: Während Schweitzer auf traditionelle Parteitreue setzt, müssen die Wähler in Rheinland-Pfalz nun abwägen, welche Richtung sie an der Urne unterstützen.

Quelle