30 March 2026, 06:14

Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Alttextil-Sammlung radikal um – was sich jetzt ändert

Weißes T-Shirt auf einer blauen Oberfläche neben einem schwarzen und aschgrauen Kleiderordner mit mehreren Löchern.

Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Alttextil-Sammlung radikal um – was sich jetzt ändert

Landkreis Schmalkalden-Meiningen ändert Alttextil-Sammlung

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Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt die Sammlung von Alttextilien um. Der Schritt folgt auf massive Störungen im Textilrecycling-Markt. In mehreren Gebieten, darunter Meiningen und Zella-Mehlis, wurden die Sammelcontainer bereits entfernt.

Bisher sammelte der Landkreis jährlich rund 300 Tonnen Altkleidung. Die Einnahmen aus diesen Sammlungen halfen, die Abfallgebühren stabil zu halten. Doch der Markt für Secondhand-Textilien ist nun zusammengebrochen: Sortieranlagen melden Insolvenz, und die Kosten steigen stark an.

Um das Problem zu lösen, reduziert der Landkreis die frei zugänglichen Abgabestellen. Stattdessen werden die Sammelpunkte an zentralen, möglichst betreuten Standorten gebündelt. Bürger können ihre Textilien nun am Recyclinghof in Kaltennordheim im Verwaltungsgemeinschaftsverband Hohe Rhön abgeben.

Angenommen werden saubere, tragbare Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher sowie Accessoires wie Taschen, Gürtel und Hüte. Stark verschmutzte oder beschädigte Textilien, nasse oder schimmelige Kleidung, Teppiche und Matratzen werden hingegen nicht mehr entgegengenommen. Auch Hausmüll, Elektrogeräte, Kunststoffe und Papier sind ausgeschlossen. Die Bürger werden aufgefordert, keine Säcke oder Abfälle neben den Containern zurückzulassen.

Die Änderungen sollen die steigenden Kosten begrenzen und weitere Erhöhungen der Abfallgebühren verhindern. Die Umstellung hat in Teilen der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Rhön bereits begonnen.

Das neue System verringert die Anzahl der Abgabestellen, hält aber wichtige Sammelpunkte offen. Der Landkreis hofft, so das Textilrecycling besser steuern zu können. Bis auf Weiteres müssen sich die Bürger an die aktualisierten Regeln halten, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden.

Quelle