19 March 2026, 20:12

Koblenzer Hochschule kämpft mit Spendenaktion um ihr Überleben

Plakat mit Text, der das Engagement der Biden-Harris-Regierung für die Entlastung von Studienkrediten, die Behebung von Problemen im Studienkreditsystem und die Förderung von Studiengängen zeigt, mit einem Logo unten.

Koblenzer Hochschule kämpft mit Spendenaktion um ihr Überleben

Die Private Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) in Koblenz kämpft ums Überleben. Eine schwere Finanzkrise hat die Einrichtung in die Situation gebracht, 400.000 Euro aufbringen zu müssen, um den Betrieb im Sommersemester aufrechterhalten zu können. Die scheidende Präsidentin Silja Graupe hat eine letzte Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Zukunft der Hochschule zu sichern.

Die HfGG, 2014 gegründet, hat sich unter Graupes Führung zu einem Zentrum für Bildung in den Bereichen Nachhaltigkeit, Demokratie und alternative Wirtschaftsmodelle entwickelt. Doch nach fast einem Jahrzehnt an der Spitze wird sie aus gesundheitlichen Gründen bereits im Sommersemester vorzeitig zurücktreten. Obwohl sie ihr Amt als Präsidentin niederlegt, bleibt sie der Hochschule als Professorin erhalten.

Die finanzielle Notlage kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Aktuell hängt die HfGG zu 80 Prozent von Graupes Engagement für den Haushalt ab, was den Führungswechsel zusätzlich riskant macht. Um das Defizit zu decken, hat die Hochschule die Kampagne "Gemeinsam die Brücke zur nächsten Gesellschaft bauen" gestartet. Ziel ist es, bis zum 22. März zwischen 400.000 und 800.000 Euro zu sammeln.

Spender können einen von 500 symbolischen "Brückensteinen" für je 800 Euro erwerben, doch sind auch Beträge in beliebiger Höhe willkommen. Sollte das Fundraising-Ziel verfehlt werden, verspricht die Hochschule, alle Spenden über 50 Euro zurückzuerstatten. Die Mittel sollen helfen, den Betrieb während der Übergangsphase zu stabilisieren und die langfristige Planung zu sichern.

Unterdessen läuft die Suche nach Graupes Nachfolgerin oder Nachfolger auf Hochtouren. Ein vom Senat eingesetzter Ausschuss sichtet derzeit Bewerbungen, wobei Prof. Dr. Lars Hochmann als aussichtsreicher Kandidat für die Position gilt.

Die Zukunft der HfGG hängt nun vom Erfolg der Spendenkampagne ab. Gelingt es, das gesetzte Ziel zu erreichen, würde das Geld die Lehre im Sommer sichern und die laufende Transformation der Hochschule finanzieren. Scheitert die Aktion, steht die Einrichtung vor einer ungewissen Zukunft.

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