Koblenz erwartet Haushaltsüberschuss dank erhöhter Flüchtlingshilfen im Jahr 2023
Conrad PechelKoblenz erwartet Haushaltsüberschuss dank erhöhter Flüchtlingshilfen im Jahr 2023
Koblenz profitiert von erhöhten Flüchtlingsgeldern und erwartet in diesem Jahr einen finanziellen Aufschwung. Oberbürgermeister David Langner, der auch für die Finanzen zuständig ist, kündigte an, dass die aktuellen Prognosen darauf hindeuten, dass die Stadt das Jahr 2023 mit einem Haushaltsüberschuss abschließen wird. Die zusätzlichen Mittel sind Teil einer umfassenderen Unterstützung von Land und Bund für die Kommunen.
Rheinland-Pfalz wird die Bundesmittel für Flüchtlinge in voller Höhe an die Gemeinden weiterleiten. Darüber hinaus stellt das Land weitere 200 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt bereit. Die Verteilung der Gelder erfolgt nach Einwohnerzahl und Flüchtlingsaufnahme: Ein Drittel wird nach der Größe der Kommune vergeben, zwei Drittel nach der Zahl der aufgenommenen ukrainischen Geflüchteten.
Langner bestätigte, dass sich die Zusammenarbeit Koblenzs mit anderen kommunalen Verbänden ausgezahlt hat. Dank der neuen Einnahmen könne die Stadt nun geplante Steuererhöhungen vermeiden. Die jüngsten Prognosen der Finanzabteilung stützen diese positive Entwicklung.
Die zusätzlichen Mittel entlasten den Haushalt Koblenzs spürbar. Die Überschussprognose spiegelt die Wirkung dieser Maßnahmen wider. Die Kommunalverwaltungen verfügen nun über mehr Spielraum bei der Budgetplanung für das laufende Jahr.






