HRT Ford Performance überrascht mit starker Qualifikation vor den 24 Stunden Nürburgring
Francesco SchenkHRT Ford Performance überrascht mit starker Qualifikation vor den 24 Stunden Nürburgring
Die 24 Stunden Nürburgring starten an diesem Wochenende mit der finalen Qualifikationsrunde vor dem Beginn des Langstreckenklassikers. Unter den 161 Fahrzeugen in 20 verschiedenen Klassen haben Arjun Maini und das HRT Ford Performance-Team bereits Akzente gesetzt, indem sie einige der größten Namen im GT-Rennsport hinter sich ließen.
Der indische Fahrer, der mittlerweile als Werkspilot für Ford unter Vertrag steht, spielte eine Schlüsselrolle beim Übergang der Marke zum Mustang-GT3-Programm – einem Projekt, das die frühen Erwartungen übertroffen hat. Maini, der für das Haupt Racing Team (HRT) an den Start geht, fuhr im #64 Ford Mustang GT3 während des zweiten Qualifyings eine Rundenzeit von 8:11,278 Minuten und sicherte sich damit den vierten Platz in der SP9-Klasse. Damit verwies er knapp Max Verstappen (8:11,614) auf die Plätze.
Das Ergebnis unterstreicht den Fortschritt des Teams seit dem Wechsel von Mercedes-AMG zu Fords neuem GT3-Projekt. Maini, der HRT während dieser Umstellungsphase beitrat, war von Anfang an in die Entwicklung des Mustang GT3 eingebunden. Da 2025 das Debüt des Mustang-GT3-Evo-Pakets ansteht, hat seine Erfahrung als Werksfahrer maßgeblich zur frühen Wettbewerbsfähigkeit des Programms beigetragen.
Nach der Session betonte Maini die Härte des SP9-Feldes am Nürburgring, das mit werkunterstützten Fahrern und Top-Teams gespickt ist. Die Herausforderung, mit Ford und HRT ein neues Rennprojekt aufzubauen, bezeichnete er als anspruchsvoll, aber auch äußerst lohnend – besonders, da die Leistungen die anfänglichen Prognosen übertroffen hätten.
Die letzte Qualifikationsrunde wird das Starterfeld für das 24-Stunden-Rennen festlegen, das an diesem Wochenende über die doppelte Distanz einer Uhr geht. Maini und HRT Ford Performance wollen nun ihre starke Qualifikationsleistung in ein gutes Ergebnis gegen ein hochkarätiges und hart umkämpftes Teilnehmerfeld umsetzen. Die 24 Stunden Nürburgring bleiben eine der härtesten Prüfungen im Motorsport – mit 161 Startern, die auf einem der vielfältigsten Felder der Rennszene gegeneinander antreten.






