17 March 2026, 14:14

Hamburgs Kreuzfahrtboom: Mehr Passagiere, längere Aufenthalte und Rekordausgaben

Großes Kreuzfahrtschiff an einem Stadtufer mit einer Brücke links, Fahrzeugen auf der Straße und Gebäuden und Bäumen im Hintergrund.

Hamburg begrüßt 1,4 Millionen Kreuzfahrtgäste in einem Jahr - Hamburgs Kreuzfahrtboom: Mehr Passagiere, längere Aufenthalte und Rekordausgaben

Hamburgs Kreuzfahrtbranche hat sich nach den pandemiebedingten Einschränkungen kräftig erholt. Die Stadt begrüßte 2022 rund 1,4 Millionen Passagiere – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Zudem entscheiden sich immer mehr Reisende dafür, ihren Aufenthalt vor oder nach der Schifffahrt zu verlängern.

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Im Jahr 2022 liefen 295 Schiffe den Hamburger Hafen an, darunter 46 verschiedene Kreuzfahrtschiffe. Diese Zahlen folgen auf einen starken Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 aufgrund der COVID-19-Beschränkungen. Doch die Erholung verlief rasant: Im Vergleich zu 2021 stieg die Passagierzahl um 100.000.

Die Anzahl der Besucher, die mindestens eine Nacht in der Stadt verbringen, hat sich seit 2016 mehr als verdoppelt. Damals übernachteten nur 19 Prozent der Kreuzfahrtgäste in Hamburg, doch bis 2022 stieg dieser Anteil auf 38 Prozent. Die Übernachtungen kletterten von etwa 50.000 im Jahr 2016 auf über 200.000 bis 2023. Treibende Faktoren sind der Ausbau der Hafeninfrastruktur, mehr Kreuzfahrtrouten und das wachsende Tourismusaufkommen nach der Pandemie.

Im Durchschnitt geben Kreuzfahrtpassagiere, die ihre Reise in Hamburg beginnen oder beenden, 133,59 Euro in der Stadt aus. Für 2023 wird mit einem noch stärkeren Andrang gerechnet: 331 Schiffsanläufe sind geplant, darunter 47 Besuche von Flusskreuzfahrtschiffen und acht Jungfernfahrten.

Der Anstieg der Übernachtungen und die höheren Ausgaben der Passagiere unterstreichen Hamburgs wachsende Attraktivität als Kreuzfahrtdrehscheibe. Mit noch mehr Schiffen im kommenden Jahr scheint der Tourismussektor der Stadt auf weiterem Wachstumskurs. Die Erholung ist das Ergebnis jahrelanger Investitionen in die Infrastruktur und der schrittweisen Rückkehr internationaler Reisender.

Quelle