17 March 2026, 16:19

Augsburg plant spektakuläres Römermuseum bis 2033 mit seltenem Mosaik als Highlight

Außensicht des Deutschen Museums in Berlin: Ein großer Bau mit Glasfenstern, Säulen und einem Namensschild, neben einer Informationsanzeigetafel, mit Bäumen, anderen Gebäuden und Himmel im Hintergrund.

Grüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für das neue Römer-Museum in Augsburg bereit - Augsburg plant spektakuläres Römermuseum bis 2033 mit seltenem Mosaik als Highlight

Augsburg holt seine römische Vergangenheit zurück – mit Plänen für ein neues Museum

Die Stadt, einst eine bedeutende römische Siedlung, will bis 2033 ihr antikes Erbe wieder stärker in den Fokus rücken. Eine Förderung in Höhe von 30 Millionen Euro durch die bayerische Landesregierung bringt das Vorhaben nun einen entscheidenden Schritt voran.

Das letzte römische Museum Augsburgs hatte 2012 wegen struktureller Mängel schließen müssen. Seither suchte die Stadt nach einem Ersatz. Nun wurde ein staatliches Grundstück in der Karmelitengasse ausgewählt – einst Standort eines Gefängniskomplexes – auf dem der Neubau entstehen soll.

Das Herzstück des Museums wird ein seltenes römisches Mosaik aus dem 2.–3. Jahrhundert n. Chr. bilden. Es war 1986/87 im Klosterarten des Stephansgartens entdeckt worden, zusammen mit zwei weiteren Mosaiken und Überresten eines prunkvollen römischen Gebäudes. Dieses verfügte über Wandmalereien, Stuck, Marmorverkleidungen und eine Fußbodenheizung und lag in der Nähe des Forums von Augusta Vindelicum, dem antiken Namen der Stadt.

Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 60 Millionen Euro geschätzt, wobei das Land die Hälfte übernimmt. Das Museum soll zudem an die Landesausstellung "Römisches Bayern" angebunden werden, die von der Archäologischen Staatsammlung München kuratiert wird. Bevor die Arbeiten beginnen können, steht jedoch noch die endgültige Zustimmung des Stadtrats aus.

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Bei grüner Ampel könnte das Museum 2033 seine Türen öffnen und Augsburgs römischen Schätzen eine dauerhafte Heimat bieten. Das restaurierte Mosaik und weitere Artefakte werden Besuchern eine direkte Verbindung zur antiken Geschichte der Stadt ermöglichen. Das Projekt markiert die lange ersehnte Rückkehr des römischen Erbes in die Öffentlichkeit.

Quelle