Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Conrad PechelFußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach enden mit Fußballturnier für Zusammenhalt statt Konkurrenz
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach gingen in diesem Jahr mit einem Fußballturnier zu Ende, das nicht den Wettbewerb, sondern den Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellte. Neun Mannschaften mit Spieler:innen unterschiedlicher Nationalitäten, Religionen und Hintergründe traten bei dem Event an. Die Veranstalter:innen betonten Fairplay und gegenseitigen Respekt – auf Schiedsrichter wurde bewusst verzichtet.
Das Turnier "Kick gegen Rassismus" war Teil der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März stattfanden. Über 30 Veranstaltungen – darunter Workshops, Ausstellungen und kulturelle Aktionen – prägten das Programm in Bergisch Gladbach und setzten sich für Vielfalt und Menschenwürde ein. Das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt" organisierte gemeinsam mit Partnerorganisationen das Fußballturnier als krönenden Abschluss.
Insgesamt 36 Spiele wurden ohne Schiedsrichter ausgetragen – stattdessen setzten die Teams auf gegenseitigen Respekt und Fairness. Statt Pokale erhielt jede Mannschaft ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Den Turniersieg sicherte sich der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V., doch die Veranstalter:innen machten deutlich: Im Vordergrund stand nicht der Sieg, sondern das gemeinsame Erleben von Harmonie.
Ähnliche Initiativen fanden auch in anderen deutschen Städten statt, etwa in Nidderau, Bad Orb, Augsburg und Krefeld. Dort gab es kreative Cafés, Musikaufführungen und Feste – alles mit dem Ziel, Rassismus entgegenzutreten und Vielfalt zu feiern.
Das Turnier und die begleitenden Veranstaltungen unterstrichen das Engagement Bergisch Gladbachs für Inklusion und Respekt. Indem Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkamen, verstärkten die Organisator:innen die Botschaft, dass Rassismus in der Gemeinschaft keinen Platz hat. Die symbolischen Banner und die schiedsrichterfreien Spiele standen für gemeinsame Werte – weit über den sportlichen Wettbewerb hinaus.






