Falschparker blockieren Rad- und Fußweg am Wolfgang-Frank-Campus in Mainz
Hans-Jürgen ZirmeFalschparker blockieren Rad- und Fußweg am Wolfgang-Frank-Campus in Mainz
Wiederholte Parkverstöße behindern Rad- und Fußweg am Wolfgang-Frank-Campus in Mainz-Hartenberg-Münchfeld
Ein kombinierter Rad- und Fußweg in der Nähe des Wolfgang-Frank-Campus in Mainz-Hartenberg-Münchfeld wird immer wieder durch Falschparker blockiert. Trotz klarer Beschilderung versperren Fahrzeuge – darunter auch solche im Zusammenhang mit Fußballtrainings – die Strecke und erschweren so die Durchfahrt für Radfahrer, Fußgänger und Rettungskräfte. Die Stadt Mainz hat nun Maßnahmen ergriffen, um das Problem zu lösen.
Der Weg verläuft entlang der ehemaligen Eishalle und verbindet die Sportanlagen des Wolfgang-Frank-Campus mit dem umliegenden Gebiet. Kinder und Jugendliche nutzen ihn, um zu Trainingseinheiten zu gelangen, während Anwohner auf die Verbindung zum Einkaufszentrum am Dr.-Martin-Luther-King-Weg angewiesen sind. Ein Schild mit der Aufschrift "Keine Einfahrt – Ausgenommen Rettungs- und Lieferfahrzeuge" weist am Eingang darauf hin, dass der Zugang für alle anderen, einschließlich Spieler und Trainer, gesperrt ist.
Während der Oster-Camps I und II der Fußballschule Nullfünfer parkten Autos wiederholt auf dem Weg und blockierten die Zufahrten. Doch auch an normalen Trainingstagen stehen unbefugte Fahrzeuge in dem Bereich, manchmal sogar vor den Notausgängen der alten Eishalle. Der Verein 1. FSV Mainz 05 betont, dass er weder für die Parkraumüberwachung noch für die Verkehrsregelung in dem Gebiet zuständig ist.
Die Stadt Mainz, die für die Verkehrslenkung verantwortlich ist, hat das Problem mittlerweile anerkannt. Nach einer Aktualisierung der Beschilderung und interner Abstimmung werden die Behörden nun regelmäßig Kontrollen durchführen. Nur Fahrzeuge mit einer ausdrücklichen Genehmigung dürfen die Absperrung passieren; bei unerlaubtem Parken drohen Strafen.
Mit den neuen Überwachungsmaßnahmen soll sichergestellt werden, dass der Rad- und Fußweg künftig frei bleibt. Die Stadt wird das Gebiet überwachen und bei Verstößen Bußgelder verhängen. Ziel ist es, eine sichere und ungehinderte Nutzung für alle – einschließlich der Rettungskräfte – zu gewährleisten.






