18 April 2026, 10:11

Ex-FDP-Mitglied Wissing wirft seiner alten Partei Rechtsruck vor

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa

Ex-FDP-Mitglied Wissing wirft seiner alten Partei Rechtsruck vor

Volker Wissing, ehemaliges FDP-Mitglied, hat seine frühere Partei dafür kritisiert, sich zu weit nach rechts bewegt zu haben. Seine Äußerungen erfolgen, nachdem er die Freien Demokraten nach dem Scheitern von Bundeskanzler Olaf Scholz' Ampelkoalition verlassen hatte. Wissing fordert die Partei nun auf, ihre politische Ausrichtung klarer zu definieren.

Vor seinem Austritt hatte Wissing als Generalsekretär der FDP gedient. Nach dem Bruch mit der Partei blieb er als Parteiloser im Kabinett. Seine jüngsten Aussagen unterstreichen Bedenken hinsichtlich der Strategie der FDP unter dem aktuellen Vorsitzenden Christian Dürr.

Laut Wissing hat die Partei einen "libertären Kurs" eingeschlagen und vermeintlichen Trends hinterhergejagt. Er stellt infrage, welche Zukunftsvision die FDP den Wählern bieten wolle. Seine Kritik fällt in eine Phase schwacher Wahlergebnisse für die Partei.

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Zwei Kandidaten konkurrieren derzeit um den FDP-Vorsitz: Christian Dürr und Henning Höne. Die endgültige Entscheidung fällt auf dem Parteitag im Mai. Das Ergebnis könnte die Ausrichtung der Partei in den kommenden Jahren prägen.

Wissings Austritt und seine anhaltende Kritik erhöhen den Druck auf die FDP, ihre Position neu zu bestimmen. Der Führungsstreit im Mai wird zeigen, ob die Partei ihren Kurs korrigiert oder an der bisherigen Linie festhält. Die Folgen könnten auch ihre Chancen bei künftigen Wahlen beeinflussen.

Quelle