11 June 2026, 14:14

DFB-Präsident Neuendorf betont Werte vor der WM: "Fußball muss verbinden"

DFB-Präsident reagiert nicht 'voreilig' auf WM-Vorfälle

DFB-Präsident Neuendorf betont Werte vor der WM: "Fußball muss verbinden"

Bernd Neuendorf, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat seine Haltung zur bevorstehenden FIFA-Weltmeisterschaft dargelegt. In einem Gastbeitrag für das Redaktionsnetzwerk Deutschland setzte er sich mit dem politischen und gesellschaftlichen Kontext des Turniers auseinander. Seine Äußerungen unterstreichen die Position des DFB zu Einheit und den grundlegenden Werten des Sports.

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Neuendorf betonte, dass der Fußball im Mittelpunkt stehen müsse. Hass, Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus hätten im Fußball keinen Platz, so der DFB-Chef. Für ihn stehe der Sport für Zusammenhalt – nicht für Spaltung.

Gleichzeitig räumte er ein, dass Sport nicht im luftleeren Raum stattfinde. Der DFB werde politische Realitäten nicht ignorieren, doch die Priorität liege auf dem Sport selbst. Dieser Ansatz spiegelt die zurückhaltende Haltung des Verbandes bei der Behandlung politischer Fragen im Zusammenhang mit dem Turnier wider.

Der DFB stehe in engem Austausch mit dem Auswärtigen Amt und anderen Behörden, hieß es weiter. Man beobachte die Entwicklungen in den Gastgeberländern – Mexiko, Kanada und den USA – genau. Dennoch bekräftigte Neuendorf das Bekenntnis des DFB zu seinen Grundsätzen: Freiheit, Demokratie, Respekt, Toleranz, Vielfalt und Inklusion.

Der Verband werde seine Werte weiterhin hochhalten, ohne den Fußball aus dem Blick zu verlieren. Neuendorfs Beitrag macht die Gratwanderung zwischen politischer Sensibilität und der zentralen Rolle des Sports deutlich. Die Botschaft des DFB bleibt klar: Fußball muss verbinden, nicht spalten.

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