Deutsche Bahn: Güterverkehrsprobleme bringen Industrie an den Rand des Kollapses
Francesco SchenkDeutsche Bahn: Güterverkehrsprobleme bringen Industrie an den Rand des Kollapses
Wichtige deutsche Industriezweige verzeichnen aufgrund anhaltender Güterverkehrsverzögerungen im Netz der Deutschen Bahn schwere Verluste. Die Probleme haben Lieferketten unterbrochen und Unternehmen gezwungen, Produktion und Logistik umzustellen.
Besonders hart trifft es die Stahlbranche. Fast die Hälfte ihrer Lieferungen ist auf die Schiene angewiesen, doch die reduzierte Kapazität zwingt Konzerne wie Salzgitter und ArcelorMittal zu Produktionskürzungen. Viele sind auf den Straßentransport ausgewichen, um die Warenströme aufrechtzuerhalten.
Auch die chemische Industrie kämpft mit den Folgen. Verspätete Rohstofflieferungen und begrenzte Lagerkapazitäten für Fertigprodukte behindern die Produktion. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) fordert die Deutsche Bahn auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um den Güterverkehr wieder zuverlässig zu gestalten.
Die Probleme im Schienengüterverkehr kosten die Schlüsselsektoren Milliarden. Unternehmen reagieren mit Drosselung der Produktion oder Umstellung der Transportwege. Der Druck auf die Deutsche Bahn wächst, die Verzögerungen schnellstmöglich zu beheben.
