26 April 2026, 16:13

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Nahverkehrszug fährt neben Hochhäusern auf erhöhten Gleisen mit sichtbarer Bahninfrastruktur und städtischen Elementen im Hintergrund.

Deutsche Bahn friert Fernverkehrspreise ein – doch Kritik bleibt laut

Deutsche Bahn verspricht Preisstopp für Fernverkehrstickets bis Mai 2025

Ab dem 1. Mai will die Deutsche Bahn die Preise für Fernverkehrstickets ein Jahr lang nicht erhöhen. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der die Energiekrise die Kosten in die Höhe treibt. Doch Fahrgastverbände kritisieren den Schritt als unzureichend.

CEO Evelyn Palla kündigte die Preisfixierung an, um die Belastung für Reisende zu verringern. Als Begründung nannte sie die anhaltende Energiekrise. Die Ticketpreise im Fernverkehr bleiben damit mindestens bis Mai 2025 stabil.

Die Fahrgastorganisation Pro Bahn wies das Vorhaben jedoch umgehend zurück. Detlef Neuß, der ehrenamtliche Vorsitzende des Verbandes, forderte stattdessen eine Senkung der Preise. Er verwies darauf, dass die Ticketkosten je nach Strecke und Nachfrage ohnehin stark variieren – der Nutzen des Preisstoppes sei daher fraglich.

Neuß kritisierte zudem die anhaltenden Qualitätsprobleme bei der Deutschen Bahn. Seit Monaten ärgern sich Fahrgäste über häufige Verspätungen und Zugausfälle. Er stellte infrage, ob stabile Preise ausreichen, solange die Zuverlässigkeit des Angebots leidet.

Der Preisstopp gilt zwar bis zum nächsten Frühjahr, doch wie stark Reisende davon tatsächlich profitieren, bleibt unklar. Fahrgastverbände fordern weiterhin günstigere Tickets und bessere Leistungen. Bisher hat die Deutsche Bahn die Kritik an Pünktlichkeit und Ausfällen nicht konkret adressiert.

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